Celli.
PH. Thomassin, F. Villamcna u. a nach ihm gear-beitet. C- den Art. Himon Maschuio. Ha§-//o»r p. 216.
< 5 ei!i (Ansano) von Siena radirte auf einemBlatte die Brustbilder von Ceres und Bacchus, undauf ein anderes zwey fliegende Genien in schönenWendungen rc. 6arräe/ü,rr.
«seil in, (Baccio), ein florentinischer Künstler,verfertigte eine achteckige Tafel von eingelegten Figu-ren aus Elfenbein, die wegen ihrer Schönheit in derherzogl. Kleiderkammer aufbehalten wurde. Er ar-beitete unter Chimenti Camicia an Gebäuden, Gär-ten , Springbrunnen u s. f für Matthias Corvinus ,König in Ungarn , um i^/O. /^narrll.Zcp.u. 479 -
* — — (Benvenuto), Goldschmied, Medail-leur und Bildhauer von Floren;, lernte bey Ambro-sius Foppa. Er arbeitete zu Rom für Pabsi Cle-mens VII., zu Florenz für den Herzog Alexander,und in Frankreich für König Franz i welchem ereinige Statuen in Silber uud Erzt goß. Zu Flo-renz siehet man von seiner Bildhauerarbeit die Gruppevon Perseus und Medusa, und in der Kapelle desPallastes Pitti ein lebensgrosses Kruzifix von Mar-mor. Der Großherzog Cosinus machte König Phi-lipp II ein Geschenk von einem sehr schönen Kruzifixdieses Meisters, welches Philipp in der Kirche desEscurials aufrichten ließ. Die Figur ist von wech-seln, und das Kreuz von schwarzem Marmor. Durchdiese Werke zog er sich den Neid des Baccio Ban-dinelli und des Bartholome Ammanati zu. «seilt,nst. 1672.72. I. alt. Er schrieb ein Buch von Gold-schmieds- und Bildhauerkünsten, welches , 968 . zuFlorenz in 4°. gedruckt ist; und sein eigenes Leben,welches auf Kosten des berühmten deutschen Lon-künstlersCajeran Bernsiarr zu Neapel 175«. in 4 °erschien. I. B. Cipriani hat »ach ihm eine sterbendeCleopatra gestochen. E. den Art. Johann ssavi/io.tnmi'terrtr.
* «selony (Johann), von diesem unbekanntenitalienischen Künstler findet man in Marterte'« Ca-talog S. 09 einen historischen Handriß beschrieben,worin die reizende Wirkung des Helldunkels gerühmtwird.
«senchramis und «sephts, antike Bild-hauer, werden von pltntus XXXIV. L. 8.unter diejenigen gezahlt, welche Schauspieler undKlopffechter am Beßten in ihren Werken darzustellenwußten.
Cenni (Pasquin). S. L. Gucct.
* «senntnl (Bartholome), Bildhauer, arbei-tete um ikiüo. zu Rom unter Pabst Jnnocenz X. nebstverschiedenen andern Künstlern an den Statüen,welche das Jnnwendige der Gt. Peterskirche zieren.Tltt nennt unter seinen Mitarbeitern einen Ambrosgtnl und einen «shivtzzano, die, wieCeimini, inder Künsilergeschichte sonst nirgend zum Vorscheinkommen. Zonamrr 7 '. /^. p, 1Z6.
» — — (Cennino di Drea), Maler von Colledi Valdesa, lernte bey Angelus Gadbi, dem er anseinen Werken zu Florenz arbeiten half. Als ein gros-ser Liebhaber seiner Kunst schrieb er ein Buch, wo-rin er die Manieren in Fresco-Wasser- Leims Gum-mi- Eyer - und Oelfarben mit Gold, verschiedenenErden und Dinten u. s. f. z„ malen anzeigt. Diesesverfertigte er wahrend seiner Gefangenschaft, die eri.jä7. wegen Schulden ausstehen mußte. Man fin-det diese Handschrift in der großherzogl. Bibliothek zuFlorenz . Aottarr I. iZZ. u. 6ür«ta p. 21.
— — (Sebastian). S. den Art. AmerigoAmerighi.
«senowiz. S. Lekorviy.
Censore (Anchises), Bildhauerund Gießer zuBologna , verfertigte mit Alexander Mingaiitldie schöne Statue von Bronze Pabst Gregor XI 11 .welche über dem Portale des großen Pallastes zu Bo-logna stehet, die mehr als m. Centner wagen soll,
Carajuolo. 147
uud V>8n. aufgerichtet wurde. Jeder dieser Künstlerbekam 7«o. Scudi zur Belohnung. A/aVrr p. ho j.
Censore (Horaz ), Bildhauer und Gießer zuRom , lernte bey perer Franz Censors, von wel-chem er den Deynamcn bekam Vermittelst seinerGkschicklichkeit erhielt er die Stelle eines päbfllichenGießers. Die Statüen, Leuchter, Kreuze, Sa-cramentsgehause, Canonen, Porten u. s f. die erzu Rom verfertigte, werden ihn jederzeit für einender vollkommensten Meister in seiner Kunst zu erken-nen geben. Er starb daselbst 1622. S. den Art.DoiNlnicus Ferraris. LaZIrom p. 212.
Cenrin 0; Beyname von I. Franz hlagli.
Cenro (Gucrcino da); Dcyname von I. FranzBarbier,.
Cenrogarri (Bartholome), Maler, Bild-hauer und Baumeister von Urbiuo, wird für den Er-finder der Bollwerke gehalten. TomaLLo.
Cenus. S- «toenus.
Ceolla (Jacob), Bildhauer zu Verona , geb.1696, lernte bey Franz Filippini und Felix Capelletti.Er verfertigte einige Statüen für die Häuser Bon-giovanni und Pighi zu Verona. ^pp. p. 28.
«tephaln«'; Bentname des Vkolberr vonBloemen.
«tephis. S. «tenchraml's.
Ceph isod 0 tus; Bildhauer, lebte in der 109.Olympiade, und verfertigte zu Athen eine sehr schoneMinerva , und einen vortreflicben Altar in des Ju-piters Tempel. S. den Art. Fenophon.
1 .. XXXIV. c. 8.
«teph issodorns, ein vortreflicher Maler,lebte in der 90. Olympiade. /Ämrn 1 .. XXX V.6. 9. — Ein anderer Cephissodorus, des Pra-xiteles Sohn, war nicht allein ein Erbe des väter-lichen Vermögens, sondern auch seiner Kunst. DieHände einer von ihm verfertigten Statüe schieneneher von Fleisch als von Marmor zu seyn. Zu Rom wurden seine Statüen der Latona, der Venus, desEsculap und der Diana sehr hoch gehalten, ttr-E P. XXXVI. 0 . 5 . — Ein dritter «tephissodo-rus, ein sehr geschickter Bildhauer in Vorstellungder Weltweisen, blüheke in der 120. Olympiade.7 Ä«r,n K. XXXlV. 0 . 8.
Ceppalutii (Philipp), genannt il Mute»,Maler zu Neapel , lernte bey Remond Domenici undbey Lucas Giordano . Er ward im Bildnissemalenberühmt. Man siehet auch in der MinoritcrkircheSt. Ludovicus ein historisches Bild von seiner Hand,welches aber mehr wegen seines stummen Urhebersals wegen der Kunst bewundert wird. Er starb inblühenden Jahren 1725. HomeM'cr 111 . 44 g.
«tepparuli (Franz), Kupferstecher zu Nea-pel , etzte 20 Blätter des Virruvs von der Ausgabedes Marchcse Bernhard Galiani, uud nach dessenZeichnungen, die 1708 zu Neapel in Folio gedrucktist. S. den Art. Joseph Alioja. 6 a,r 4 e//rm.
«teppl (Jnnocentius), Ornamentmalcr vonMailand , arbeitete mit Joseph Grn, eincmFigu-renmaler von Verona , an dem Gewölbe der Biblio-thek des Klosters St. Franciscus des Großen zu Pa-dua, welches sie auf frischen Kalk malten, /öonettr.
«terabarzlia (Joh. Baptist) , vortreflicherKünstler in Slahlarbeir, die aus Zieratheu und Gro-tesken bestanden. Er wird von Lomazzo S- 420.angeführt.
«terajuolo (Anton del), Maler zu Florenz ,lernte beyRudolphGhirlandojo und Loren; di Crcdi.Dieser letztere gab ihmAnleitung zuVerfertigung schö-ner Bildnisse. Er blühcte um ih20. /Knarr 111 . 104.
— — (UrsiiV, florentinischer Bildhauer, vcr.fertigte lebensgroße Figuren von Wachs, die, mitL 2