CoSme
Man ficht von ihren, besonders von des letzternWerken in der Kirche S. Maria in Campitelli undin der Kapelle Sancta Sanctorum bey S. Johannvon Lateran. 7 e/i.
Cosine. S. Tura.
Cosolano. S. Casolano.
* Cossa (Franz), einer voll den altenMalernzn Ferrara , von welchem man in einer Kapelle derKirche Madonna del Baracano zu Bologna ein wun-derthätiges Marienbild zeigt. ^§co§o.
* Cossale (Grätius), Maler zu Brescia , ver-fertigte daselbst eine große Menge Bilder in Oel miteiner leichten Manier, guter Zeichnung und vortref-liehen, Colorit. Er malte gewöhnlich Geschichtemit vielen wohlgestellten und zierlich gekleideten Fi-guren. Eine Beschneidung in der Kirche Madonnade Miracoli enthält schöne Köpfe, und scheint eineNachahmung Titians zu seyn. ^ue^o/sta.
* Lossart (Franz), Kupferstecher mit demGrabstichel. Man kennt unter seinen Blättern dieApostel Petrus und Paulus , die sich in dem Gefäng-nisse miteinander ersprachen. 6arräe//i«r.
* Coßiau (Jost), Landschaftsmaler von Breda;ahmte zuweilen den Caspar Dughet nach, ausge-nommen daß das Blaue allzustark in seinen Bildernherrscht. Man sieht von seiner Arbeit in der Mena-gerie z» Versailles, zu Düsseldorf , besonders aberzu Pommersfelden, wo er bey Lothar, Franz vonSchönborn, Churfürsten von Mainz , in Dienstenstand. Er st. daselbst utn 17Z2. 78. 1 . alt. //«Ae-stor'-r p. 176. Rot. m.
* L 0 ßers (Johann), geb.zu Antwerpen 1603.
lernte bey Cornelius de V06. Er arbeitete für denKönig in Spanien , den Erzherzog Leopold- u. sf.Seine Zusammensetzung ist erhaben, die Figurenfind meisterhaft gezeichnet, wohl geordnet, und vongroßer Verschiedenheit in den Stellungen. Er zierteauch die Gründe seiner Gemälde mit Architektur.Sein Pinselstrich ist breit und leicht, die Farbe gut,nur zuweilen etwas zu gelblicht. Verschiedene Kir-chen in Niederlanden find Zeugen seiner Kuüsi. Erbekleidete , 63 g. die Directorstelle bey der Acadcmiezu Antwerpen . C. Lauwerts, P. Jode, u. s. f.haben nach ihm gestochen. II. 75.
Coßin (Franz), Ludwig Foudrain, Niclausparenr, Jacob perlt und Richard ; verfertigtendas prächtige Gitterwerk, welches das Chor derCathedralkirche zu Paris einschließt.
*— — (Ludwig), französischer Kupferstecher,arbeitete um ,670. mir dem Grabstichel nach le Brun,Halle, Sevin, le Febure, I. B. Champaigne, M.Dahl, u. s. w. Er nannte sich anfangs Coquin,hernach Cauquin. Man findet diesen letztern Na-men auf einer Schrift: OuvrsAes ä'Orl'övrerls,tzraves en 1669. 6'apres 6Illes I^gare, (Iris vrerlu l^ol. — * Amara Margarerha Lölller bos-sln, arbeitete in gleicher Kunst nach obigem L.Coßin.
Lossurius, römischer Bürger; erhielt wegenseiner Erfahrenheit in der Baukunst den Adelstand.Er war einer der ersten, der im griechischen Ge-schmacke baute. Antiochus Epiphanes , König inSyrien, ließ ihn gen Athen kommen, den Tempeldes Olympischen Jupiters, der unter Pisistrakcsangefangen worden, auszubauen. Z^mr,!. — Le-libien V. 82. führt auch Cossurius Caldus undCossutius Agatha,igelus, zwey Bräder und Bau-meister an, von welchen man bey GrürerJnnschrif-tcn findet.
* Costa (Andreas),MalervonBologna; lerntebey dem Carracci . Er verfertigte sehr schöne Arbeitin der Kirche zu Loretto, und lebte um 1600.
VN 5 M 1 . 58 t.
— — (Felix de), Maler »m 1690. nach wel-chem Edelinck das Bildniß von Johann Curvo-Ermmedo gestochen hak.
Costanzi. 177
* Costa (Hypolithus), Maler von Mantua ;lernte bey Hieronymus Carpi. Er arbeitete in sei-nem Vaterlande nach den Cartons seines Meisters.Man glaubt, er habe auch nach Julius Romanusstudiert. Costa lebte um i 55 o. — Cadloll S. 23.nennt einen Bruder dieses Malers, * Ludwig,vergleiche Kunst übte. — Er hält auch den * Loren;Costa für ihren Bruder. La/ch««rcr 8ec. -s. ?. II.x. 6 s.
— — (Joh- Baptist), Maler zu Mailand ,von welchem man in der dasigen Kirche S. Augustineine Sendung des H. Geistes siehet. LatrnMn. —Ein andrer Joh. Baptist Costa, Maler zu Rimino,lernte zu Bologna bey Joh. Joseph dal Sole. Erarbeitete in seinem Vaterlande, wo man viele histo-rische Bilder von ihm in den Kirchen sieht. Manhat von ihm eine Beschreibung von den Merkwür-digkeiten der Kirche S-Franciscus zu Rimino, undBriefe über das Leben und die Werke des Guido Cag-nacci. Costa btühete um 1700. Ma»-c/r^e//r.
* — — (Joh. Franz), Pcrspectivmaler zu Ve-nedig ; ward 1766. Mitglied der dasigen Künstler-academie. Joseph Wagner hat nach seinen Zeich-nungen die Ruinen der berühmtesten griechischen Ge-bäude auf vier Blätter stechen lassen. Vielleicht hateben dieser Costa um 175« den ersten Theil der Oe-Ii2ie clella Lreuts gegeben. ^a»etti p. H86.
* — — (Lorenz), Maler von Bologna odervon Ferrara , lernte bey Denozzo Gozzoli und beyFranz Francia, welches man auf einem Gemäldedes Costa geschrieben findet. Man siehet viele rühm-liche Werke von seiner Hand, in welchen er die Ma-nieren seiner beyden Lehrmeister, des ältern PhilippLippe und andrer Maler nachahmte; sie sind abermeistens etwas hart und trocken, ob er gleich allenFleiß anwandte, diese Fehler zu verlassen. Erhielteine zahlreiche Schule, wie man in dem ArtickelLo-ren; Eandolfo sehen kann. Dieser Künstler blürhete um i5Zo. und starb zu Mantua , wo er in derKirche S Silvester begraben liegt. S. den Art.hypolithus Costa. Vottarr D. II. <?ü»rta p 28.
— — (Michel), geschickter Stuccaturarbeitervon Mailand , zierte die Pfarrkirche St. Martin zuMantuä Mit seiner Kunst Castro/,.
— — (Nannoccio dallä). S. LJannoccio.
— — (Stephan), Bildhauer, lernte bey I.Baptist S. Croce,dessen Manier er genau nachahmte.Er arbeitete für I. Baptist Bissoni und verfertigteVieles in Elfenbein und Holz von verschiedenenGrößen. Costa starb zu Genua an der Pest - 657 .äopram p. 198.
* — — (Thomas), Maler von Sassuolo,lernte bey Johann Doulanger. Er arbeitete sehr vielin Oel - und Fresco. Man findet in seinen Bildernschöne Perspeckive und Architekturen. Er st. zuReggio 1692. 56.1 alt, und ward in der H. Geists-kirche begraben. 6ricrrimtr.
— — (Vincenz), geschickter neapolitanischerLandschaftsmaler; arbeitete mit einer großen Leich-tigkeit und ahmte der Perelles Manier so genau nach,daß es scheint, er habe sich derselben Kupferstichenbedient. Seine Bilder sind von guter Farbe, kräf-tig und sehr fleißig ausgearbeitet, so daß sie auchdenen, die sonst keine Liebhaber sind, gefallen.Er wohnte 1718. zu Mailand . Ce/tere n« /a 7 Ä-trira IV. 22. und V. 249.
Costaiitini (Blasius), Maler, von welchemman in der größten Kapelle der Kirche St Johannesin Monte zu Bologna einige Verzierungen findet.
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* — — (Joh. Baptist), Kupferstecher; ar-beitete um 162». nach Guido Aspertino, G- Reni,«. s. w. Man hat auch von ihm eine Lage von 16.Blattern, welche Goldschmieds-Arbeitcn vorstellen.6n»ste//rm.
Costanzi (Johann), vortreflicher Edelstein-schneider zu Rom , von welchem Srosch prsek. p.