Z5k Lampert.
Lamperr( ), Baumeister zu Paris , warrbgg Mitglied der königl. Akademie von der erstenOrdnung.
* Lamberti (Bonaventura), Maler vonCarpi, lernte bey Carl Cignani, und arbeitete zuRom für die Kirchen Minerva und Maria Magda-lena. In der Kirche della Viktoria malte er dasGewöib mit einem angenehmen und starken Coloritund treflicher Zeichnung, welches nebst andern seinenWerken die Kenner in Bewunderung setzte. Er starbzu Rom 1721. 70. I. alt, als Ehrenmitglied derAcademia Clementina zu Bologna . Aquila, Dorig«ny, Frey, Frezza u. s. f. haben nach ihm gestochen./Ärco/r 1 . ZZ«.
— — (Georg), ein Florentiner, malte 1607.die Kuppel und die (Pennacchi) der Kirche St. Pie-,ro al Po zu Cremona . Larto/r N. II.
— — (Giovannino), Beyname von Joh. Ho-ward.
— — (Horaz ), von Cento, malte mit JohannPaul Cavagna die Figuren in der Bibliothek des Klo-sters St. Augustinus zu Cremona , und Fr. Solecitodie Verzierungen. Lm-to/i 1 '. II.
— — (Niclaus di Piero), genannt Arerino,lernte bey Moccio und bey Jacob della Quercia. Erwar einer der beßten Bildhauer seiner Zeit, und einguter Zeichner. Niemand übertraf ihn in ganz er-hobnen Figuren; man bemerkt darin eine ziemlicheZärtlichkeit, eine bis dahin ungewohnte Leichtigkeitin den Falken der Gewänder, und eine ausnehmendeGenauheit in den Proportionen. Er übte seine Kunstzu Florenz, Borgo G.Sepolcro, Perugia und Rom .Hier befestigte er auf Pabst Bonifacius IX Befehldie Engelburg. Zu Mailand ward er Oberbaumei-ster der Domkirche; er verfertigte auch das GrabmalPabst Alexander V. in der Kirche St Frauciscuszu Bologna . Dieser Künstler starb daselbst 1417.67. I. alt. La/stÜEcr' 8ec. II. Lo. und 107.
Lamberti (Pet.). S. den Art. Lmrio Ber-nasconi.
* Lamberti ni (Michel), genannt di Mat-
tes, Maler zu Bologna , lernte bey Lippo Dalmafio.Von seiner Arbeit sieht man in dem Speisesaal desCarmcliterklosters St. Martin daselbst über der Thürein Gemäld von etlichen Abtheilungen, welches mitseinem Namen und 1469. bezeichnet ist, und bis auft66o. zu einem Altarblatt für die Familie Aringhinidiente. I. Z2.
Lamb 0 rt 0, deutscher Maler, studirte zu Vene-dig unter Titian , und wird von r>idolfi I. 204.angeführt. S- den Art. Lamberr Surermann.
— — (di), Beyname von Friedrich Güster.
Lambranzi (Joh. Baptist), malte den Pla-fond der Kirche St. Martha zu Venedig .
Lamdrecht( ). Von einem Maler diesesNamens sieht man Gesellschaftsstücke in der Gale-rie von Salzthalum. Eberlein.
*Lambri (Stephan), Maler von Cremona ,lernte bey I Baptist Trott«, genannt Malosso. Mansieht von ihm ein mit 162Z. datirtes Altarblatt inder Kirche St. Dominicus, seiner Geburtsstadt.Kürto/r N. II.
- Lame (dalle), Beyname von B. Puppini.
Lamen. S. Laenen.
Lan»«raI (Johann). S. Admiral.
* Lamparelli (Carl), Maler von Spello ,lernte bey Hiacinth Brandi, und machte seinem Mei-ster Ehre mit einem Bilde für die H Geistskirche derNeapolitaner zu Rom . Er blühete um 1680. 7 Hr.
Lampo (Ricco di). S- Lapo.
Lampson«««s (Dominicus) von Brügge , lerntedie Malerey bey Lambert Sulcrinann. Als ein be-rühmter Gelehrter, vorrreflicher Antiquar und guter
Lancilotto.
lateinischer Dichter, stand er bey dem Cardinal Polusund bey drey aufeinanderfolgenden Bischöfen zuLüt-tich in großem Ansetzn. Er starb daselbst i 5 g 8 . od.1699.66 I. alt. Neben andern Schriften hat man vonihm die Lebensbeschreibung seines Lehrmeisters (gedr.Brügge « 565 - bey HubertGolzius 8), ohne Na-men des Verfassers, und die lateinischen Verse un-ter den Bildnissen der niederländischen Maler, dieHieronymiis Lock 1672., und hernach JohannJansonius 1618. ans Licht gaben. II. 1493.
*Lamsvelr (I) ein Holländer, gab, nebenAndern, einige Bildnisse in vassors ttlswlre >leI,oul8 XIII. Hol äs brance; die übrigen sind vonL. de Leeuw.
Lamy (Carl), Maler von Mortagne; arbeitetezu Paris , wo man in einer Kapelle der Kirche St.Jean de Greve die Geschichte des Kranken an demTeiche Bethesda von seiner Hand gemalt findet. Erst. 1743- 64- 3- alt. Vr-ice.
* Lamzwerde (S. A. van), Kupferstecherzu Utrecht um «68v. Man hat von ihm Bildnissenach H. Bloemaert u. s. w.
Lana (Albert), Wappenmaler zu Bologna ,Wird von ll 443 - angeführt.
— (Ludwig), Maler von Modena , lerntein der Schule des I Franz Barbieri. Er arbeitetein Gesellschaft mit I. Baptist Levizani, ziertedie Stadt Bologna mit seinen meisterhaft gemaltenWerken, und sandte auch einige von seinen BildernnachRom und Neapel . Lana zeichnete und etzte einigeBlätter, und Gandellini führt sein Zeichen an. Erst. 1646. 49- I- alt. p. « 33 .
Lancelor od. Lancilorro. S. Blondeei
Lanceni. S. Lanzen«.
Lancerotti (Hieronymus ), Schüler des PaulCaliari malte in seiner Gedurtsstadt Venedig einigeWerke auf frischen Kalk in der großen Kapelle derJesuiterkirche S. Sebastianus. Er blühte im XVII.Jahrhundert. /'or-Lo XL 76.
Lancerr« (Joachim), Bildhauer von Verona ,arbeitete meist in Holz zu Venedig , in seiner Gc-burtsstadt, und in andern umliegenden Städten. Esfehlt seinen Werken weder an einer richtiger Zeich-nung, hurtigen Wendungen, gutem Ausdrucke derMuskeln, lebhafter Abbildung der Leidenschaften,noch auch an Zärtlichkeit in den Umrissen seiner Fi-guren. Er lebte um 1718. /'os-ro XL 162. und^Z§ir«»tn p. 26.
* Lanchares (Anton), Maler zu Madrid ,lernte bey Eugenius Caxeö, den er so wohl nach-ahmte, daß man öfters ihre Werke mit einander vcr,wechselt. Der Geschmack, die Gedanken, die Leb-haftigkeit, die Einbildungskraft und überhaupt dasSchöne in der Arbeit des Meisters, findet sich auchin des Schülers Werken. Lanchares bildete sichauch nach den größten Mustern, die er in den kö-niglichen Palläsien antraf. Er verließ sein Vaterlandnie, und starb zu Madrid 1640 54 - 3 - alt. DieKirchen dieser Stadt zeugen von seiner großen Ge-fchicklichkeit. ^e/arco XL 74.
Lancia (Dalthasar), von Urbino , lernte dieZeichenkunst bey Bartholomö Genga. Er übte dieKriegsbaukunst in den Städten Lucca, Siena undFlorenz um « 55 o. Sein Sohn Pompilius war ingleicher Kunst wohl erfahren, ^ararr III. 607.
* Lancilajo, Maler zu Padua , arbeitete zuRom . Aus seinen Werken findet man, daß er um160». gelebt habe. S. den Art. Anroniasso.sto//? l. 7Z.
Lancillotri (Franz), florentinischer Maler,schrieb ein kleines Gedicht über die Malerey, wel-ches von besondrer Schönheit und 1608. zu Rom gedruckt ist. Man findet davon einen Abdruck inden Rkinstlerbriefen VI. 347.
Lancilotto (oder Jacob deDianchi), genannt