Band 
Erster Theil.
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393
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Maini.

letztem Aufsicht. Man sieht von feiner Bildhauer-arbeit in den Kirchen zu Rom. />ano/r III. 270. —Einen andern I. B- Maini s. im Art. Mayno.

Maini (Michel)/ Bildhauer vonFiesole, verfer-tigte die sehr schätzbare Statue des H. Sebastian inder Kirche Minerva zu Nom. D'tr.

Majo (Johann). S. vermejen.

— — (Matthias di)/ sicilianischer Edelmann,malte zu Rom in den Kirchen der H H. Apostelund S. Maria Rotonda auf frischen Kalk/ hatteaber gewöhnlich eine schwache Manier. Er rühmtesich/ die Manieren der größten Künstler nachahmenzu könne»/ ward aber darüber ausgelacht. /Ä-co/rII. 72.

— — (Paul di)/genannt Marcianisi/lerntebey Franz Solimena . Er malte sehr Vieles für dieKirchen zu Neapel und zu RoM / worunter einigeBilder von außerordentlicher Größe sind. Viele an-dere wurden in Frankreich und Spanien gesandt. Erlebte 174«- zu Neapel. ^oEMki UI. 709.

Majolr (Andreas)/ Kupferstecher/ arbeitetezu Rom .

* — — (Clemens), Schüler des Joh. FranzRomanelli, malte ein Altarblatt für die Kirche St.Maria della Rotonda, worauf die H. H. Laurentiusund Agnes nebst einigen Engeln abgebildet sind.Titi gedenkt auch noch vier andrer beträchtlichenFreScogemalden, die Majolt in den Kirchen St.Maria in Trastevere , S. Lorenzo in Damasco, St.Leone nella Sapienza und St. Bernardino alliMonti mit einem zierlichen Colorit verfertigte.

* Major (Jsaac), Maler und Kupferstechervon Frankfurt am Main , lernte bey Roland Save-ry und bey Egidius Sadeler . Er arbeitete langeZeit unter diesem letztem, und man steht in Zweifel,ob so viel schöne Blätter, die Sadelers Namentragen, dem Lehrmeister oder demSchülerzuzuschrei-ben seyen. Uebrigens hat man auch viele, die mitMajors Namen bezeichnet sind; neben andernsechs kleine Landschaften nach Peter Stephan!,und eine sehr große, die unter dem Titel des H. Hie-ronymus berühmt ist, nach Roland Savery ; sie istmit Wien 1622. bezeichnet. Sandrarr 1. 862.

— — (Thomas), geschickter englischer Kupfer-stecher, blühte um 1760. Er arbeitete zu London nach Ph. Lauri, P. P. Rubens, D Teniers , Ph.Wouwermans, Cl- Lorrain, N. Bergbem, F. Fergu. s. f. Man hat auch von ihm die Ruinen von Pae-stum, die er 1768. aüf24. sehr großen Blättern nachZeichnungen von I. Borra gegeben. SüE.

Majors (Dominicus). S. Maggiorro.

* Mair (Alexander), Kupferstecher und Form-schneider von Augsburg . Man hat von ihm das Ti-telblatt und die übrigen Zierrathen von Marc Mel-kers Alterthümern der Stadt Augspurg." Loren;Säuberlich hat 1699. die Holzschnitte dieses Mei-sters zu Wittemberg gegeben.

* — — (Paul), deutscherFormschneider, lebtenoch 1600. /Äxr/io».

*— —, ein ziemlich guter Maler, von Lands-hut gebürtig, biühete um Er arbeitete einigeBlätter mit dem Grabstichel, schnitt auch in Holz,und verfertigte Stöcke in Helldunkel. Man rechnetunter diese letztere Gattung ein Blatt, welches denzwölfjährigen Heiland, unter den Lehrern sitzend,vorstellt; es ist 7" breit und 10 f," hoch.

* Maire (Franz le), französischer Bildnißma-lcr, ward 1657. Mitglied der königl, Künstleracade-mie zu Paris , und st. -688.67. 1 . alt. 6«err» p. 197.

* -(Johann le), genannt der Dicke, Ma-

ler von Dammartin umweit Paris , lernte bey Clau-dius Vignon. Er studirte zu Rom , wo er sich 18.Jahre aufhielt. Nach seiner Heimkunft malte er eini-ge Perspektiven in den Lustschlössern Ruel und Bag,

Malaguazzi). Z9Z

nolet, und st. zu Gaillon 1669. 62. 1 . alt. OomftIII. 20.

* Maire (Peter), genannt derRleine, lerntebey Claudius Vignon. Hu Rom arbeitete er nach denZeichnungen und Gemälden des Niclaus Poußin.Er etzte nach seinem Lehrmeister, und I. Grignonarbeitete hinwieder nach ihm in Kupfer. DieserMeister lebte um 1660. /e (omte lil. 168. u. 3 o 5 .

— — (de la^, französischer Baumeister, ward

1699. Mitglied der königl. Akademie von der erstenOrdnung. Derselbe gab die Zeichnungen zu demprächtigen Hotel von Soubise zu Paris , das 1697.erbaut worden. Er baute auch den nächst bey obi,gem gelegnen Pallast von Rohan, und das Hotel vonPompadour. Dieser Baumeister wiedmete die letz-tem Jahre seines Lebens dem Cabinek, und schriebüber die Baukunst; aber der Tod übereilte ihn, eheseine Entwürfe im Stande waren, gedruckt zu wer-den, und man weißnicht, unter was fürHände dieseHandschriften gekommen sind. Dieses ist außerallem Zweifel ein Verlust für die Kunst; denn dieserBaumeister war durchgehends bekannt, daß er dieTheorie der Architektur sehr gründlich verstanden,folglich auch geschickt davon geschrieben habe. Erst. um 17Z0. ^rc/rrtectr-re/ranM-e.

— — oder leMaiflre(le), französischer Bau-meister, war -699. Mitglied der königlichen Aka-demie zu Paris , von der zweyten Ordnung.

— — (. . le'', Geschichts-und Bildnißma-ler zu Paris , warum 1760. Professor der Akademievon St Luc. Er gab eine Sammlung von 200. Bl.,welche merkwürdige Stellen aus den heiligen undweltlichen Geschichten nach den berühmtesten Künst-lern, und aus den bewährtesten Schriftstellern, ent-halten.

Maisno. S. Lflayno.

*Maisonneuve( ), französischer Kupfer-stecher, lebte im XVIII Jahrhundert. Eins seinervornehmsten Blätter ist der berühmte französischeParnaß, den Titon du Tillet auf seine Kosten undnach seiner Erfindung in Erz verfertigen ließ. Ln-a«8uppl.

Maisons (Peter des). S. Desmaisons.

Maisson»er. S. Melssomers.

Mairre du Laducee. S. F Babilon.

— — (Jean); Beyname von I. Sreve.

* — -- (Johann le), ein Geschichksschneider(imieur 6'klstoires), von welchem ib6h. zu Lyon eine Sammlung von Holzschnitten erschien. DerVerleger, AnwnVoulant,warselbst einFormschnei-der. Dem Titel dieses Buchs zufolge dient es denGoldschmieden, Steinhauern, Fornuchneidern, Oa-mascirern, Bildhauern, Malern, Stickern, Tape-zirern, Leinwandhändlern u. a. /Litton I. 2Z0.

Majus (Johannes). S. Maggi.

Makferson >J ), ein Engländer, malte Bild-nisse in Miniatur und in Email, die ihm sehr wohlbezahlt wurden. Er arbeitete zu Mailand und zuFlorenz , wo er um 176Z. für einen englischen Lordalles, was in der Großherzoglichen Galerie merk-würdig ist, kopirte. F. Gregori hat das Bildniß vonThomas Guarducci, einem Tonkünsiler, nach ihmgestochen.

* Malagua;zo oder Malagavazzo(HieronymuS), Maler.von Cremona , lernte beyBernhardin Campi, dem er in verschiedenen Werkenbehülflich war. Schon in seiner Jugend macht«er sich durch seinen Verstand und große Wissenschaftten berühmt. Er malte für die Kirche St. Silvesterzu Cremona die H. Maria auf den Wolken mit denunten stehenden Bildern der H. H. Francisc und Jg-natius. Malaguazzo blühete um 1670. Banolinennt ihn Coriolan Malagavazzi. i-amo x. 81.u. 84.

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