Band 
Erster Theil.
Seite
469
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Ncxaris.

(Jexaris. S- den Art. Deniophrlus.

N e y n (Peter de). S. Deneyn.

*Neyrs (Ae ), niederländischer Maler, vonwelchem man in der churfürstl. Galerie zu Dres-den zwey Landschaften mit Jagden findet; eine istmit iL8i. bezeichnet. Von ihm, ober von einemandern Künstler dieses Namens, findet man ineinem Zimmer der Börse zu Antwerpen , ein Germald, welches eine Academie, wo die Bildhauerund Maler nach dem Leben zeichnen, sehr schönvorstellt. Vielleicht heißt er Aooits. Lo,,a§ecie

Nibbio. S. Andreas Tast.

Nicaeus, treflicher Maler zu Bysanz. Vondiesem merkt PIinius (l.. VII. L. 12 ) an, daß,obwohl von einem Aetiopier erzeugt, er dennoch ander Farbe vor andern nicht zu unterscheiden war,da hingegen seine Kinder dem Großvater in diesemStücke ähnlich wurden.

* j^icander, Name eines antiken Künstlers,den man auf einigen gegrabenen Edelsteinen findet.

Aicanor; einer von den ersten Schmelzma-lern des Alterthums, war von Paros gebürtig./A»r«r I.. XXXV. 6. 2.

Nicasl'us. S. §1. Bernaert.

rHl'ccolat (Hannibal), Maler zu Florenz ,lernte bey Franz Furini, und war um 1680. Pro-visor der dafigen Malerakademie. Latär'uuccr.

Al'ccoll (Lactantius), Ritter und Maler, warMitglied der Academie zu Rom. 6r<a»-/e»tr.

t^r'ccolink (Carl), malte historische Tafelnfür die Kirchen St. Martins delle Bollete undMadonna delle Grazie zu Bologna. ^rco-o.

ldicearchus, antiker Maler, von dessen Ar-beit man die von den Grazien und Liebesgötternumgebene Venus, und den seine Thorheiten be-reuenden Hercules anführt. /N»mLl^»XXXV.L.ii.

Nicerares, Bildhauer von Athen , verfertigtedie Statuen des Aesculap und der Hygiea, die indem Tempel der Eintracht zu Rom aufgerichtet wur-den. Von ihm ist auch die Statue der Alcipe, diein der 124. Olympiade einen Elephanten gebahr./AE XXXlV. c. 8.

* Niceron (Joh. Franz), gelehrter Mathe-

matiker, geb. zu Paris i 6 i 3 . trat 16Z2. in den Mi-noriterorden, und befliß sich auf die Optik, woriner es sehr weit brachte. Er starb zu Aix in Provence rd 46 . Seine vornehmste Schrift ist unter dem Titul:'?ti»urirstnr§ll8 opticus, d. i. die wunderbare Per-spectivkunst bekannt. In dem Kloster seines Or-dens zu Paris zeigt man die Bildnisse der H. Ma-ria Magdalena und St. Johanns, und in demKloster St Lrinita de Monti zu Rom einige Land-schaften in optischen Zeichnungen von seiner Arbeit,welche sehr bewundert werdcu. — Der

P. Emanuel Margns»», ein Minorite, handeltauch von dieser Kunst in einem Werke, betitelt:kerspectiva Korans, welches r6H8. zu Rom ge-druckt ist. äe/)räe»'ot, s. v.

mor/i/rvLe.

Vliceros, Maler von Theben , war des Ari-stides Sohn und Schüler, I,. XXXV.

L. io.

r^lchrni (Franz), Edelsteinschneider von Fer-rara, wird für den L. Anichini gehalten.

»e/ü p. 2 g.

* Hicl'as, einer der treflichsten antiken Malervon Athen gebürtig, lernte bey Antidotus. Ermalte die weiblichen Figuren sehr fleißig, und wußteseine Bilder durch eine geschickte Beobachtung deöHelldunkels ungemein zu heben. Seine Gemäldewaren so hoch geachtet, daß, da ihm der KönigPtolomäns eines derselben mit 60. Talenten bezah-len wollte, er weder diese Summe annahm, nochdieses Gemäid verabfolgen ließ. Viele von den-

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selben wurden nach Rom gebracht und in öffent-lichen Gebäuden aufgestellt. Niciades war aucheiner der berühmtesten Thier- und Feldfchlachten-maler seiner Zeit; vornehmlich malte er die Hundeund Pferde sehr gut. Die Athenienser ließen die-sem großen Künstler auf gemeine Unkosten ein Grab-mal aufrichten, 1^. XXXIV. L. ig.

* Nicodamus, antiker Bildhauer von Mae-nalus, dessen Werke von paufanr'as I.. V. undVI. angeführt werden.

Nicodemus , ein Pharisäer und Oberster derJuden, war auch einer von den 72. Jüngern desHeilandes, von welchem St. Johanns in seinemEvangelio (Cap. 3 .) Meldung thut. Man zeigtin der St. Martinskirche zu Lucca ein Kruzefix vonBildhauerarbeit, welches lZicodemus soll verfer-tigt haben. S. vasari im Leben des Jacob della«Quercia.

Afcola (Johann di), genannt da Napolt,lernte zuerst die Malerey bey I. Anton d'Amato;da er aber mehrere Neigung tu der Bildhauerkunstbey sich fühlte, lernte er diese bey Johann Mer-liani, und nach dessen Absterben bey Dominicusd'Auria. Er verfertigte viele Arbeit, worunter di«Grabmäler der berühmten Feldherren, Peters vonNavarra, und Odets von Foix , Grafen von Lau-trer, 7 ür Meisterstücke gehalten werden. Er blüvetegegen das Ende des XVI. Jahrhunderts. Öo-«rcm'ci II. 3 o.

* — — (Joseph), Formschneider, arbeitet«nach Raphaei u. s. f. S. I. A. Rossillani.

Aicolai (Jsaac). S. Claes.

Ntcolajo, Maler zu Florenz , arbeitete unterDominicus Ghirlandajo. Borrari (IV. 34. Xot)vermuthet, dieser Name betreffe vielleicht den M,claus Zoccolt.

Klicolas ( ), Bildhauer, arbeitete um 1760.zu Marseille .

Alcolerri (Franz), Baumeister aus Sicilien ,arbeitete um 1750. zu Rom . Kam« a»t/ca e «ro.äe»-»a.

Nicoleero da Moden« oder Nicol»(Messer). Unter diesen Namen versteht man ge-meiniglich den A. dell' Abbare. Es ist auch derBeyname von vi. Belin.

— — Beyname des N- Easfana.

* zJicoli (Niclaus deXvon Bassano, lerntebey seinem Freunde Jacob Aoollonio, der ihn inseiner beliebten Manier unterwies. Nicoll arbei-tete für viele Partikularen und malte viele Bildnisse,erwarb sich aber vornehmlich Ruhm durch wohl-ausgearbeitete Landschaften. In 1668. sah manvon ihm einen H. Jgnatius in Entzückung, fürdie Kirche zu Bassano , und einige andere Werke.^e»cr p. 242.

nic 0 ls ( ), englischer Maler, zeichnete

einige Aussichten von der Stadt London , die vonFleischer gestochen sind.

*>Jlccoluccl0 Ealabrefe, BeynamedeSA. Marrice. S. den Art. Loren; Gandolst.

* Aicomachus, des Arrstodemus Sohnund Schüler, einer der beßten Maler zu Athen ,blühete um H. KI. 3652 . Er arbeitete nach demGebrauche seines Zeitalters nur mit viererlei) Far-ben; gleichwohl waren seine Bilder kräftig nndangenehm: Man bemerkt in denselben eine hurtigeAusarbeitung, und eine »»gemeine Leichtigkeit desPinsels. G. den Art. Aristoinenes.

1^. XXXV. L. 10. — Ein andrer * Vlicomachus,z^iconus oder Vlisonas, antiker Edelstcinscheider,bildete auf einem schwarzen Achat einen sitzendenFaun ab. Man sieht davon einen Stich beySrosch Nro. 44 -

*tJicon, Baumeister und Geometer, vonPer-gamo in Kleinasien gebürtig, starb /z.L itzi. Erward vornehmlich durch seinen Sohn Galenus ,O 0 0 2