Band 
Erster Theil.
Seite
533
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Porti).

gen seines Lehrmeisters sechs Basreliefs von Crzk,welche die Kapelle St. Antonius in der Dominica »nerkirche St. Marcus zu Florenz zieren. Drrüeri.

Porto (Joh. Baptist del), geschickter Kupfer-stecher von Modena , blühete um i 55 o. Er wirdvon vedriani S- 4 ^- angeführt.

poruzzi. S. peruzzi.

porzelius. S. porcelius.

porzia; Beyname von F. Apollodoro.

* Dos« (Paul), Baumeister von Siena , arbei-tete um 1700. zu Rom , wo man in der pabsti. Ka-pelle auf Montc Cavallo und in der Kirche St.Mariadell' Anima von seiner Arbeit findet. I. Dasihat nach ihm geetzr. Dir.

posidonius , Goldschmied und Bildhauer zuEpheso, blühete zu des Pompejus Zeiten. S. denArt. Barcon- /'ii»i»^ V. XXXIV. L. 8.

* Dosis, antikergricchischer Bildformer, wußteTrauben, Fische ». s. f. so glücklich nachzuahmen,daß man sie schwerlich vor der Natur unterscheidenkonnte, /'ümr« 1.. XXXV. 0 . n.

Posphorus (C. Julius), Baumeister desKaisers Augustus, ist aus einer Aufschrift, die vonGrürer S. 5 g 4 . N°. 4. angeführt wird, bekannt.

Dossenti (Andreas), Maler zu Rom , ward1607. in die dasige Academie St. Lucas aufgenom-men. ümrrrentr.

* — — (Denedi'ct) von Bologna , lernte beyden Carracci . Er war ein geistreicher Malcr, derLandschaften, Meerhafen, Einschiffungen, Markte,Tänze, Feldschiachten und andere dergleichen Sel-tenheiten in seinen Bildern vorstellte. Er blüheteum 1600. Mali-ana I. 480.

— — (Joh. Peter), geb. zu Bologna 1618.lernte bey seinem Vater Benedict. Er zeigte einungemeines Genie für Feldschlachken, die er miteiner schätzbaren Manier, starken Bewegungen,lebhaftem Verstande und kühnem Coloric, ohne solchezu übermalen, verfertigte. Er lieferte auch Aicar-blatter, besonders den Martnrkod des H. Lauren-tius für die Kirche dieses Namens zu Padua , aufeine sehr große Tafel, die er in Zeit von zwölfTagenausarbeitete. Dossenn kam in dieser Stadt in blü-hendem Alter durch eine» unglücklichen Flintenschußums Leben. ^/aiva§i« II. h8o.

Dossini. S. poussm.

* Post (Franz), lernte bey seinem Vater ''Jo-hann, einem Glasmaler zu Harlem . Franz reiste184?. mit Graf Moritz von Nassau nach Indien ,wo er etliche Jahre verblieb, alle sonderbare Ge-genden abzeichnete, und bey seiner Heimkunft inseinen Gemälden anbrachte. Eine glückliche Aus-wahl der Prospecte, ein verständiger Gebrauch derBäume, Pflanzen und Vorgründe dieser fremdenund unbekannten Lander, eine große Verschieden-heit, gute Färbung und wunderbare Leichtigkeit inder Ausarbeitung, machten den Ruhm und dasGlück dieses Künstlers groß. Er starb in seinerGeburtsstadt 1680. Dost hat eine Sammlung vonAussichten von Brasilien nach seinen Zeichnungengeliefert. /lercamM III. 8.

— — (Peter), Baumeister des Prinzen vonOranien, schrieb ein Buch von seiner Kunst, wel-ches mit 7H. Kupfertaftln in Folio 171h. zu Leyden bey Peter van der Aa gedruckt ist.

posta (Bartholomb della). S. den Art. B-da Riiinno. -Z

posierla (Cesar), Maler vonBologna, wirdvon Malvasia ( 1 . 58 o.) unter Feien angeführt,welche die von den Carracci abtrünnige Schule desPeter Faciui besuchten.

* Posthu inlus (C-), antiker Baumeister,dessen Name in der Cathedraikirchc der Stadt Ter-racina gesehen wird. Sie war ehemals ein Tempeldes Apollo. Xto§cü ^ü'e/üce x>. 8.

Poltet. szZ

pot (Gerard). S. den Art. L- I. van Bie-zelingen.

* — — (Heinrich), geb. zu Harlem um 1600.

legte in verschiedene^ historischen Gemälden Probenseiner Kunst ab. Theodor Schrepel lobt seineJudith und Holoferncs. Im Bildistßinalen warer nicht weniger glücklich; er schilderte den Königund die Königin von England. In dem Prinzen-hofe zu Harlem sieht man von ihm auf einer große»Tafel den Triumphwagen des Prinzen vou Oranien,und in dem dasiqen Schützensaale die Bildnisse dervornehmsten Officiers dieser Gesellschaft SeineBildnisse gefallen wegen ihrer Lebhaftigkeit. JonasSuyderhoef , I. van der Beide u. s. w. haben nachihm gestochen. II. 33 .

porasch ( ), ein deutscher, lange unbe-

kannter Maler, von welchem man in der churfürstl.Galerie zu Dresden eine große Tafel zeigt, worinwilde Enten in einem mit Bäumen begranzren Leicheabgebildet sind; Einige schwingen sich in die Hohe;andere fliegen davon.

porenzanus (Franz und Magnus), Maleezu Palermo , übte auch die Dichtkunst und st. 1099.Ch. Alberti, Ph. Thomaffin u. s. w. haben nachihnen gestochen.

porer. S. potter.

* porgiesser ( ), ein Deutscher, malte

Schäftrstücke, Gesellschaften u. s. w.

porhaeus. S> Pprheus.

Dorbeuk (I.), Maler, von welchem manin dem Pesthause zu Leyden ein iB8. verfertigtesBild siehet, worauf die Vorsteher dieses Hauses ab-geschildert sind. Obwohl dieses Stück für einesder vornehmsten niederländischen Gemälde dieserArt gehalten werden kann, so blieb doch dessen Mei-ster fast ein ganzes Jahrhundert unbemerkt,t?oo/ I. 56 .

poehoven (Heinrich), geb. zu Amsterdam172b. lernte bey F. Bakker und bey Philipp vanDyk. Er malte in seinem Vaterlande schöne Bild-nisse und schabte einige in Schwarzkunst,

600/ II. 274.

potirus. Unter diesem Namen findet manJason, der einen Drachen erlegt, in einen Edelsteingegraben. Man ist aber ungewiß, ob dieses der Namedes Künstlers oder des ersten Besitzers dieses Werkessey. // !»be / «r »I! ('abirret äe Xta§cü p. Z24,

Poriepel oder Bryporlepel; Spott-name von H. Jordaens.

* porma (Jacob), vonWorkuminFrießlandgebürtig, lernte bey Wybrand van Geest und wardei» guter Geschichts- und Bildnißmalcr. Er warsowohl wegen seiner Kunst als wegen seines äuge-lt bmcii Umgangs allenthalben werth gehalten, undstarb vor Wien 1O84. als erster Kammerdiener desChurfürsten von Bayern , etwa 74 - I- alt.camx§ II. ihl.

Potee ot. poutre (Johannle). S.Dautre.

Pott (Johann). S-die Art. Bort und Vkeh-ring.

potter (Joh. Baptist). S. Pater.

* — — (Paul), geb. zu Enkhuysen 1625.

lernte bey seinem Darer * Perer, einem mittelmaftsigen Maler, den er schon in seinem Fünfzehntenübertraf. Er begab sich in Haag, wo er die Toch,ter eines berühmten Baumeisters Balkenende hcy-rathete. Hier ward er mit Arbeit überhäuft, und derPrinz Moriz besuchte ihn oft auf seiner Werkstätte.Um einiger Verdrießlichkeiten willen verließ er diesenOrt und begab sich nach Amsterdam , wo cr 1654.starb, potter malte im Kleinen besser als im Großen,und gleicht hierin den berühmtesten Künstlern seinerNation. Man bewundert in seinen Landschaftendie Kunst, mit welcher er die verschiedenen Wirkun-gen der Hitze und des Glanzes der Sonne auf denGefilden vorstellte; indessen findet man in denselbenwenig Arbeit, da er keine andere als holländische

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