Regen fuß.
von Guido Reni , den er mit Franz Fiani für dieSt. Peterskirche verfertigte. Koma LMtr'cn e maäe»-»».
Regenfuß (Franz Michel) etzte eine Samm-lung von Muscheln, die 1751. zu Nürnberg und1758. zu Kopenhagen in groß Folio, von GabrielMüller illuminirt, erschien. Dieses Werk ist umwidersprechlich das vollkommenste, was man in die-ser Art sehen kann, und dient zu einem wahren Mu-ster, wie Blatter , die zum Jlluminiren bestimmtsind, sowohl im Etzen als im Abdrucke mit einergebrochenen Farbe, als auch in der niedlichen Ar-beit desMalers behandelt werden sollen. OorrLo»
8ca^t«--a p. 1 1.
Reggiani (Paul), Bildhauer von Bologna ,lernte bey Joseph Mazza. Man findet von seinerArbeit in dem prächtigen Kloster St. Dominicusund in der Spithalkirche außer der Pforte von StraMaggiore zu Bologna. S. den Art. Anton Aligr
NlNl.
Reggiano ( ), ein westlicher, gleichwohlaber unter diesem Namen unbekannter Perspectiv-maler. Man sieht von seiner Arbeit in dem Speise-saal des Olivetanerklosters St. Benedetto novellozu Padua .
Reggio (Lucas da). S. Ferrari.
— — oder a Regibus (Sebastian da),genannt Clodienfis, weil er von Chiozza in demvenetianischen Staate gebürtig war, übte das Ku-pferstechen. Er arbeitete nach Raphael, Michelan-gelo, Titian , Julius Romanus u. s. f. Manhat auch von ihm eine Stadt Rom mit ihren Fe-stungswerken. 6 a«äeür»r.
— — (da); Beyname von Bartholome undProsper Elemente, Raphael Morra u. s. f.
Regrllo (Joh. Anton), genanntpordenonvon seiner Gebnrtsstadt in Friaul ; er ist auch unterden Namen Euricello und Sacchi bekannt. AusHaß gegen seinen Bruder, der ihn mit einem Flin-tenschuß verwundet hatte, änderte er seinen Ge-schlechtsnamen Licinio in Regillo ab. Er lerntezu Venedig bey Giorgione und wurde gar bald einberühmter Maler. Seine Werke, die er in seinemVaterlande, zu Genua, Mantua , Cremona, Pia-cenza und Venedig in Del und Fresco mit einer fer-tigen und beherzten Manier malte, sind fast unzähl-bar. Aus Eifersucht stand er mit Titian in bestän-diger Feindschaft, und hielt, aus Furcht eines Ue-berfalls, beständig den Degen an der Seite. SeinRuhm zog Michelangelo nach Venedig , wo er seineArbeit bewunderte. Der Kaiser machte ihn wegenseiner Verdienste zum Ritter. Er ward von HerzogAlphons III. nach Ferrara berufen, einige Patro-nen zu Tapeten zu malen, wo er i 54 o. 56 . I. altmit dem Verdachte von beygebrachtem Gifte starb.Die Schönheit seines Colorits, seine große und edleManier, die Leichtigkeit und der gute Geschmack inder Zeichnung machen, daß er oft dem Titian vor-gezogen wird. I. Piccini, E. Fialetti, I. Licinio,O. Gatti u. s. f. haben einige Blatter nach ihm ge-stochen. Ar'sto/-? I. gh.
Regie» (Andreas), Schüler des Guido Reni ,malte für einen Altar in der Kirche St. Franziscuszu Cremona , den H. Bonaventura der von einemEngel die Communion empfängt. La»-to/r II.
Regis (Moriz). S. Roger.
Regnard oder Regnarrius (Valerian),mittelmäßiger Kupferstecher, lernte bey Philipp Tho-massin. Er arbeitete um den Anfang des XVII.Jahrh, zu Rom nach I. Anton Lellio, A. Pommesrancio, A. Ciampelli u. s. f. S. den Art. I. «to-nnn. Lara».
Regnaudin (Thomas), Bildhauer von Mou-lins, lernte bey Franz Anguyer. Er kam 1657 >ndie königl. Academie zu Paris , ward Professor^ 58 ., Rectoradjunctus 169s. und st. 1706. 79. 1 .ah. Man sieht von seiner Arbeit in den königl. Gär-ttn zu Versailles die Statüen des Herbsts, denEpringbr«nn der Ceres, zwo Nymphen deS Apol-
Reich. A5Z
lobades und die Faustina; in den Gärten der Thuil-leries die Entführung der Cybele durch Saturn.Ueberdas sind die Kirchen des Spithals von St.Catharina und des Klosters Val de Grace, das neueLouvre und das Hotel von Holland mit seiner Arbeitgeziert, /.acombe.
Regnaulr (Stephan), Geschichtsmaler,ward 1708. Mitglied der königl. Academie zu Paris .Sein Probstück stellt die Geschichte des Feldhaupt-manns Sissera vor. Man sieht von ihm in der Ka-pelle St. Jacob der Cathedralkirche ein großes Bild:Die Geschichte der Ehebrecherin, mit 170t. datirt.«Tue»'» p. 217.
Regnesson (Niclaus), französischer Kupfer-stecher, arbeitete nach I. Blanchard, S. Vouet,C. le Brun u. s. f. Er war des Robert zslanreuilSchwager und Lehrmeister. Regnesson starb um1670.
Reg »ner ( ), französischer Petschaftste-
cher, arbeitete mit großer Geschicklichkeit zu London um 17 l». Uffenbach II. 5 gZ.
— — (Niclaus), Maler von Maubeuge , lerntebey Abraham Jansens. Er reiste darauf in Ita-lien , wo er seine Manier in des Bartholomö Man-fred! ^Schule verbesserte; auch studirte er nach denGemälden der Galleria Giustiniana zu Rom . Her-nach zog er nach Venedig , wo er sich haushablichniederließ und mit großem Ruhm öffentliche und Pri-vatgemälde von Geschichten und Bildnissen verfer-tigte. Man sieht in der Kirche St. Salvator eineTaufe Christi von seiner Hand. Dieses Bild ist vonziemlich gutem Colorit, aber etwas platt; es istübrigens wohl gezeichnet, aber trocken und von ge-meinem Ausdrucke Er lebte um 1664 - Seinevier Tochter, Angelica, Anna, Elorinda (Pe-ters della vecchia Ehefrau) und Eueren« (Da-niel vandycks Ehefrau) waren sehr schön, unddienten ihrem Vater öfters zu Modellen. Sie wur-den auch in der Malerey so berühmt, daß sie denNeid der venetianischen Künstler auf sich zogen.
Äo 5 c/rmr.
Reg 0 lia (Michel), Maler aus Sicilien , lerntebey Belisar Correnzio und ahmte seine Manier inGesichtsmienen und Gewändern nach. Man siehtvon seinen Gemälden in Oel und Fresco in den Kir-chen und Privarhäusern zu Neapel , wo er um dieMitte des XVIl Jahrh, blühete. Dome-ricill. Z17.
Regolo (Bernhard!»). S. den Art I. B.Brughi.
Regors. S. Desgots.
Reglers (Theobald), geb. zu Dortrecht 1710.lernte anfangs bey drey gemeinen Malern, und end-lich bey Joh. Moriz Quinkhard, der ihn zu einemgeschickten Bildnißmaler bildete. Man sieht indem Waisenhause zu Amsterdam eine große Tafelvon seiner Hand, welche die Vorsteher dieses Hausesvorstellt, r-a-r 600/ II. Z 5 Z.
Regulus (Memmius), römischer Baumei-ster, arbeitete in Diensten des Kaisers Claudius./'antamnL I.. IX.
Rehfeld ( ); ein deutscher Bildnißmaler,
lernte zu Dresden bey Anton Graf.
Rehlinger (Weiser), ein deutscher Form-schneider, verfertigte die Holzschnitte zu: ?atNLiuin8 tirpium ^UAystanarum Vinclelicum ct esrun-tlem 8 oc>Alltstl 8 lnsignis, d. i. Wappenbuch dervornehmsten Geschlechter der Stadt Augspurg auf124. Bl. Jeder Ritter ist mir Harnisch und Schildezu Pferde vorgestellt. Dieses Buch ist sehr seltengeworden. I. 1Z6.
Rehn (I.), Kupferstecher zu Stockholm um1740. Man hatvon ihm verschiedene Bildnisse nachMasse, Foehrmann u. s. w.
Reich (Wendel), einer der alten Formschnei-der, von welchem man verschiedene Holzschnittesiehet, die i 5 i 5 . zu Lyon gedruckt sind. /kxMo»I. » 64 -