Von der Höhe des Schnabelberges bey Zürich, den wir mit Anbrach des Tages bestiegen,eröffnet sich in ausgebreiteter Ferne der Schauplaz der helvetischen Gebürge in seiner Majestät.Indem das Auge noch mit einem seegnenden Büke des Abschieds auf die geliebte Vaterstadt undden unmuthigen Zürichsee zurükiieht, wendet es sich auf gleichem Standpunkt gegen Südwest,und entdekt viele Stunden weit über Seen und Gebürge weg die Bahn, die wir uns vorgezeich-net hatten. Mit frohem Muthe stiegen wir jenseits von dieser Höhe herab. Die grosse Aussichtwar verschwunden. Nicht mehr die reizenden Ufer des Sees waren es, belebt durch unzählige
im Sonnenstral glänzende Wohnungen, bebaut auf die mannichfaltigste Weife-es war eine
Hirtengegend, die wir jezt erblikten. Dort entzükte uns das Bild des emsigsten Fleisses und eines