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durch Industrie glüklichen Volks —— hier eine Landlbhaft, wo die kunstlosere Natur in ihrergeheimen Schönheit emporblüht. Einfache Landhütten verstehen steh unterm Gewölbe fchattich-ter Bäume und durch thauigte begraste Wiesen schlangeln steh klare Bäche, in denen sich man-
nichfaltiges Grün der Kräuter mahlt. Hier schon-wie viel findet der Künstler, dem es um
Wahrheit und Natur im Theile wie im Ganzen zu thun ist, zu beobachten! Gleich dem Botani-ker, sammelt er sich alle diese kleinen Schönheiten, und ordnet sie mahlerisch in die Vorgründeseiner Landschaften, nach dem Geschmake seiner grossen Lehrerin, der Natur. Von dem klöster-lichen Kapsel hinweg, merkwürdig um so vieler kirchlicher und politischer Scenen willen,führt der Pfad durch ein einsames Wiesenthal, in dessen Tiefe ein Bach durchs Gebüsche gleitet,plözlich zu einer entzükenden Aussicht. Kein Reisender, der Gefühl für Helvetiens Naturschön-heiten hat, wird die Gegend des Baarerbodens das erstemal erbliken, ohne von der lebhafte-sten Begeisterung hingerissen zu werden. Ein Thalgelände, schön wie das Tempe der Alten,bepflanzt von Fruchtbäumen aller Art, Unterm Laubgewölbe hoher Bäume rinnt die Lorez ,ein aus dem Aegerisee abfließender Bach, in mannichfaltigen Krümmungen fort. In feiner klarenFlut spiegeln sich bisweilen überhangende Weyden oder hohe Eschen und Erlen. Unterm mil-den Schatten der unzähligen Bäume verbergen sich die Wohnungen von Baar, und höher alsdiese ragt aus dem waldichten Frachthain der Kirchtliurm dieses Ortes empor. Am Ende derreizenden Ebene erheben sich die Thürme von Zug; und weiter breitet der See, der die Mauern