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Jfdisoxer- und weiter hinab das Arb eder - Thal. Die daher ausfiiessenden Gewässer vergröstfern den Tizin. Ueber die Aloesa führt eine schöne steinerne. Briike mit drey Bogen. Unweitdavon erheben sich auf Anhöhen die gothischen Vestungen von Bei lenz, und zwischen den-selben betrittet man die Thore dieser Stadt. In dem schönen Gasthofe des Herrn Gifsler;fanden wir eine Bewirthung, die den Reisenden für das, was er in bäurischen Gasthösen man-geln muss, wieder entschädigt.-Beym Durchwandern der Gassen von Bellenz fallt sogleich
lebhafte Thätigkeit auf, und der bloss Durchreisende verfällt aus den in Italien nicht allemalrichtigen Schluss, dass der Ort sehr volkreich seyn müsse. Handwerker, Laboranten, selbstFrauenzimmer arbeiten unter offenen Gewölben oder auf der Strasse. Diese in den schönenJahrszeiten übliche Sitte gewahrt dem Menschenbeobachter manche Vortheile. Um das Volk innoch grösserer Zahl versammelt zu sehen, gierigen wir in die Hauptkirche, wo eben ein päbstli-cher Missionär, Namens Rivarolo, predigte. Eine gedrängte Menschenmenge fand sich da inseyerlicher Stille beysammen, hingerissen durch die Macht einer strömenden Beredsamkeit, die allerAugen und Ohren an sich zog. Am Ende stellten wir uns an die Hauptpsorte des Tempels,und betrachteten das Nationale der Bildung und des Kostüms, während dem die Menschenmengevor uns übergieng.