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der glänzenden Fläche ziehen sich in perspektivische Verkürzung und scheinen gegen Jdüllihorneine See - Enge zu bilden. Der hohe Sicbelkamm erhebt lieh zur Rechten des Städtchens;dann folgen jene sieben Gipfel nakter Felsen, die den Namen Churfürsten tragen. Nur wenigeDörfer glänzten halb versteht in Bäumen am jenseitigen Ufer im Stral der Sonne, der sich durchzerrissne Wolken stahl. Das übrige lag alles in grossem Helldunkel und mahlte sich in feierlicherHerrlichkeit in dem glatten See. Streiflichter schwebten auf den Triften im Vorgmnd und ver-goldeten das wankende Schilfrohr und die Grashalmen. Nichts störte die Aufmerksamkeit auf allediese Gegenstände, als das Geblök einer Schaafheerde, die in unsrer Nähe waidete. Noch soll inder Nähe von l^allenstatt ein schöner Wasserfall seyn, den Herr Bernold, unser Gastwirth,der seine liebsten Stunden den Musen opfert, unter dem Namen die Quelle Tellina besang.
Von IVallenstait führt der Weg zu den malerischen Schönheiten des andern Ufers über einRiedtfeld; zur Linken hat man die SarganJ'e r - Berge und das von ihnen eingeschlossene Thal,nebst dem kleinen Schlosse Gräplang, das auf einer anmuthigen Höhe ligt; zur Rechten denWallenftatterfee , auf dem leichte Morgennebel schwebten. Dann geht der Pfad in abwech-selnden Krümmungen dem Seeuser nach, bald aufwärts, bald in die Tiefe. Jezt öfnet er vonerhabener Stelle den Anblik der jenseitigen Berge in ihrer ganzen Riesengestalt; die Aussichtbeschränkt sich wieder, und der schlangelnde Pfad führt in schattichte Buchwälder. Immerwechseln diesem Ufer nach ländlich unmuthige Stellen mit wildschöner Aussicht; Haine von