Thon-Ordnrnij
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St e i n arte n
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I. E
a
Gattung.
b. LabradorischeH.(47)
c. Basaltische H.
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d. Schiefrige II-
22. Basalt.
23 . Wache.
Farbe
Krystallform.
Uebrige
äussere
Gestalten.
Kupferroth, oft stark,ins Schwarze fallendauf dem Längebruche;sehwärzlichgrün, auchdas Mittel haltend zwi-schen graulich- u. grün-lich schwarz auf ■ demQuerbruche. In gewis-senRichtungen tomback-braun, silberweifs, gold-und speifsgelb, auch tau-benhälsig spielend.
Rechtwinkliche vierseitige Säule (?); sehr selten.
Derb, eiligegesprengt undziemlich starkabgerundete Ge-schiebe.
Oberfläche
und
Glanz.
Sammet-, selten raben-benschwarz insSchwälz-lichgriine sich verlau-fend. Bei höherem Gra-de der Verwitterung
E echschwarz, zuweilenunt angelaufen.
Schwärzlicligrün, demRabenschwarzen mehr,oder weniger, demGrau-lichschwarzen zuweilensich nähernd, seltenerinsLauchgrüne sich ver-laufend.
Sechsseitige Säule, gleicliwinklich, beide Enden mit
з , auf die abwechselnden Seitenkanten aufgesetzten,Flächen zugespitzt, od. an einemEnde ebenso,an dem an-deren theils mit 4, auf die Seitenkanten gleichfalls aufge-setzten, Flächen , zugespitzt, theils nur zugeschärft ,
и. die Zuschärfungsflächen gleich, häufiger aber un-
gleich grofs, oder an beiden Finden mit vierilächiger,auf die Seitenkanten aufgesetzter, Zuspitzung, auch nuran einem Ende so zugespitzt, und an dem anderenzugeschärft, die Zuspitzungen, auch eine oder meh-rere End-, selten die Zuspitzungskanten, stärker oderschwächer abgestumpft, — ungleichseitig, mit 4 brei-ten n. 2 schmalen, auch mit 2 breiten und 4 schma-len , oder mit abwechselnd breiteren und schmälernSeitenflächen, beide Enden zugeschärft, oder nur aueinem Ende zugeschärft, an dem anderen dreiflächigzugespitzt, oder an beiden Enden mit drei, oft auchmit vier, zuweilen an feinem mit drei-, an dem ande-ren mit vier Flächen zugespitzt, u. die Endkanten häu-fig mehr oder weniger abgestumpft; achtseitige Säule,mit zwei sehr breiten , 4 schmälerem und zwei ent-gegengesetzten ganz schmalen Seitenflächen, mit, durchzwei, auf die schmälsten Seitenflächen aufgesetzten,Flächen, flach zugeschärften Enden ; Zwilliugskrystall,aus 2 sechsseitigen Säulen, mit 2 breitem und 4schmälern Seitenflächen, deren beide Enden zuge-schärft, die Säulen selbst aber mit den breiten Seiten-flächen so zusammengewachsen sind, dafs die Zuschär-fungsflächen an einem Ende ein-, an dem anderen aus-springende,Winkel bilden; walzenförmige Säule. —Klein,sehr klein, häufig auch ,von mittlerer Gröfse. — Ge-wöhnlich ein-, auch an-, auf- und durcheinander ge-wachsen, selten lose. .
Lichte- u. dunkelgrau-lichschwarz ; ins Asch-,Bläulich-, Perl-, Raucli-und Gelblichgraue sichverlaufend ; selten rüth- jlieh-, gelblich-, lebet- u. <schwärzlichbraun , ins jPechschwarze ziehend ; ;höchst selten ockergelb,ziegel- u. braun lichroth. 1Die braunen, rothen 11. jgelbenFafben sind meist jFolge der Verwitterung, jAuf den Klüften pecli-u. blaulichschwarz be-schlagen , auch metal-lisch u. stahlfarbig augelaufen.
Grünlichgrau , baldlichter, bald dunkler,theils ins Berggrüne ,theils ins Ascit - undGelblichgraue, Grün-lichschwarze u. Schwärz-lichgrüne übergehend ;röthlicK- u. leberbraun;bräunlich schwarz , letz-tere Farbe meist schon alsZeichen der Verwitte-rung. Die grünlichgrauenFarben erscheinen nicht „,„ w , ,
schwarz, auch stahlgrau auf den Klüften.
Derb, inganzenLagern, auchGeschiebe.
Derb u. blasig:die Blasenränmeleer oder ausge-liiljt, auch mehroder weniger ab-gerundete Ge-schiebe.
. Derb undbla-S1 K> letztere mittheils leeren,
theils ausgefüb-ten Blasenr
räu-
men.
selten schwatz u. brai'in geileckt. Bläulich u. grs
anP lrUif't-,»»!. 1 *
ilich-
Feinrissig, in dieLänge und Queremit geschlängeltenLinien durchzogen.Glänzend, wenig-glänz. , oft nur starkschimmernd. Halb-metallischer Glanz,der dem metalli-schen nahe kommt.
Glatt, glänzendund weniggiänzend,selten (wie bei denenin den Laven desVesuvs vorkommeu-den) starkglänzend,auch drubg, mattund rauh, häufig miteiner Rinde von Ei-senocker überzogen.Innen auf dem Län-gebruch stark- undspiegelichglän :end ,auf dem Querbruchewenig glänz. Glas-glanz.
Bruch.
Bald geradc'ibald krumurblättr., s ehernbar von einfa' 1chem Durchgange.
LängebvucliVollkommen ngeradblättrig >V. zweifachen!’
schiefwinklic' 1
sichschneideü'
dem,Durchgan'
o-(.. —• Que
bi uch unebe 11v- kleinemKone, ins Kle.-ivmuschl. sichverlaufend.
Glänzend, wenig-glänzend , auch nurschimmernd. — Ge-meiner,zuweil. auchPerlmutterglanz.
Gewöhnlich matt,selten wenigscliim-mernd od. glänzendund dies oft nurdurch , zufällig bei-gemengte , fremdar-tige Substanzen.
Innen matt,schwach-schimmernd. ’
Schiefrig i 1 ?Grofs., schm«und untfereitVander-, sei t ^büschelförmigan seinand. I*' 1 'fend strahl^im Kleinengeht auch z”weilen ins l' aterige iiber^
Uneben,theiiins unvoi)koi’ rmene Grofs- 1 'Flachmusclib'che u. aus dsem ins Schi«’rige, theih bfSplittrigei sicjverlaufend, s« 1 _ten dernEbenUoder Erdig 6 * 1»ich nähernd-
Eben, the* 1ins vollkomi 11neMusclilicJ’^theils ins V 1 ' 1 ,.bene von kl«'nem u. feiny.Korne bis 3>lErdige sie 1verlaufend.
Bruch- unc (^gesonderte■Stücke.
Uebrige
äussere
Kennzeichen.
Uubestimmteckig,
souüerliciischarfkantig ,,,
d-t 4 om-
boidalen nahe.
T^ei s g rob . imd
»leinkonuge, theils
kuunmsckaal. ab-geson-Jerte Stücke,Welche etwas ge-?°§ en > u. mit demb attngen Brucheehiclilaufcud, er-scheinen.
Schwach durchschei-nend an den Kaiitei\- —Grünlichgrauer Strich.
Nicht sonderlich schwerzersprengbar.
Unbestimmteckig,nicht sonderlichScharfkantig, häu-h g rhomboidal.
Die Schwarze un-durchsichtig, die grünenur andenKanten durch-scheinend. — Graulich-weisser lind lichtasch-grauer Strich. — Halb-hart in hohem Grade.Spröde. — Leicht zer-sprengbar. — Kalt im An-fiihlen. — Thongeruchbeim Anhauchen, nichtso stark als bei den übri-gen Hornblende - Arten.
Uebergelien.
Spez. Schwere.
Nicht sonderlich
schwer.
Kirwan,
3,35 — 3 , 434 .
Physische Kennzeichenund
chemisches Verhalten.
InAugit, dieFarbe nähertsich der
schwärzlich- 11.
lauchgriinen,und die Härtenimmt zu.
seit- Reiben förmig,unbestimmt-er 11 g Und scharf-Ka nti 0
Ö*
Nicht sonderlichs chwer.
Reufs,
3 ,r 5 o — 3 , 22 o>
Kiriuan,
3 , 333 .
Esmark,
3 ,660.
Bekannte
Mischung,
Idioelektriscli, ändert zum Theii die Rich-tung der Magnetnadel. — Vor dem Löthrolireschmilzt sie, (jedoch nicht so leicht als die ge-meine) ; nach Kirwan bei ng°W. ihr sich zueiner glänzenden, schwärzlichen, undurchsich-tigen, ziemlich harten, aussen glatten, innendichten, in Splittern aschgrauen und ziemlichdurchscheinenden, Kugel. I11 Borax löst siesich nicht, in Natron aber leicht ohne Auf-brausen, und nicht vollkommen, mit braungel-ber, in das Grüne spielender, Farbe auf. hl achLaugier verlor die von Cap de Gates 0,02 anGewicht, und wurde röthfich. Im K. T. demPorzellanotenfeuer ausgesetzt, liefert die vonEuben eine verhärtete, unförmliche, mit Ei-senköruern besetzte Masse, die im Bruche lich-tegrau, uneben, schwachschimmernd und ohnealle Verglasung ist. Gew. Verl . 0,10. Im Th.T. verhält sie sich wie die gemeine H. (A/opr.)
Erzeugnils
und
Vorkommen.
In Geschieben uudscheinbar mit dem labra-dorischen Feldspathe ei-ner und derselben Ge-birgsformation angehö-rig.
Stucke ,
28Kiesel-,i2,5Thon-j3 a, 5 Kalk-, 22,25Ei-sen-, o ,5 Braunstein-ox., 4,2Ö Gas.
Laugier,
42 Kiesel-,10,g Talk .8,8Kalk-, 7,6g Thon-erde,22,6gEisen, 1, iSBraunsteinox., 5,77Wasser,(keinen Koh-lenstoff), u. Verlust(Cap des Gates.)
Eingewachsen im Ba-salte , Grausteine, derWacke, und, wiewohlnicht sehr häufig, in ei-nigen Porphyrarten ,auch in den Laven er-scheint sie nicht selten.
1
Undurchsichtig.Grünlichgrauer Strich.— Halbhart, ins Weicheübergehend. — Spröde.—Nicht sonderl. schwer■ zersprengbar. — Klingt'•in dünnen Scheiben.
flbesti mm , :ec y~S^Pfkamig. -]. a ^ e nförm. siäng-- c o abgesondertehicke, mehr oderWeniger regelmäs-sig, zuweilen ge-gliedert , seltengrofs-, grob-,kl ein-Und feinkörnige,seltener dicke,kon-zentrisch luuram-schaalige, und amSeltensten pyrami-dale abgesonderte-jücke. Nicht sehr■läufig zeigt d. B.uiinn- oder dick- u.§eradscliaalige ab-gesonderte Stücke,Jjudist dann inTa -te m oder Platten§ es palten.
[In gemeineHornblende u.dunkelgrünenThousclüefer.
Undurchsichtig, sel-ten an den dünnen Kau-ten etwas durchschei-nend. — Lichteasch-
f rauer Strich. — Halb-art, theils ans Harte
§ ranzend. — Spröde. —ehr schwer zerspreng-bar. — Klingend in ein-zelnen Säulen und dün-nen Tafeln.
ln Wacke,durch Annah-me eines erdi-gen Ansehens,Abnahme anHarte u.Schwe-fe u. durchNei-gungd.FarbeinsGrünliche, [fer-ner in Kling-steiu, Kiesd-schiefer, auchin verhärtetenMergel.
Nicht sonderlichschwer.
Kirwan ,
2,90g— 5 ,i 53 .
Mittel zwischen
nicht sonderlichschwer u. schwer*
Kirwan ?
2,870 — 2,880.,
Brisso’b
2,43i5.
(Auvergne).
Hamilton,
2,90°-
(Riesendamm).
MiV s >
ä,7 fr\ ■
(Staff 3 )*
Wird vom Magnete angezogen. — Nach Kir-wan wird sie beim Roth glühen zuweilen röth-licligrau, zuweilen röthiichbraun. Bei stärke-rer Hitze schmilzt sie, nach dem gröfsern odergeringem Grade derselben, bald zu einemschwarzen, dichten Glase, bald zu einer giau-licliscliwarzen, etwas löcherigen Schlacke, baldzu einem braunlichschwarzen, fast dichtenGlase.
nbestimrnteckig,er nb stumpf- olti Uc h etwas scliarf-
. Scheln '
i.. 0 i-Neigung zu°rnig abgeson-e *ten Stücken.
Undurchsichtig. —
Wild durch den Strichlichte an Farbe und yve-nigelänzend. — Weich,dem mäfsig- Harten sichnähernd. —Etwas milde.
— Weni^ fett im Aul 11 h-len. •— Leicht zerspre-ng-bar. — Tliongernch nachdem Anhaucnen.
_ In Thon voneiner 11. in Basah von de,andern Seite
Oft wirkt er in gröfserem oder geringeremGrade auf die Magnetnadel; mancher ist selb ,-tpolarisch. — Vor dem Löthrolire fliefst er fürsich leicht zu einem schwarzen, undurchsich-tigen, dichten Glase. In Borax löst er sichohne, in Phosphorsalz, mit einigem Aufwal-len auf. In dem Lebensluftstrome fliefst er zueiner schwarzen, etwas glänzenden Kugel. —Nach Kennedy s Versuchen mit dem Basalt V.Staffa erweicht er schon bei 38 ° W- und 1/2Stunde einer gelinden Glühehitze ausgesetzt,verlor er o,o 5 an Gewicht (Wasser und Gas).Bei einer Hitze von 72° verglaste er sich, er-litt aber nur denselben G. W. Der vom Ha-senberge in Böhmen , in kleinen Bruchstük-ken, 1 JZ Stunde einem ziemlich starken Glürliefeuer ausgesetzt, biifste 0,02 an Gew* ein,wurde lichter in der Farbe und zerreiblicher.
Im Porzellanofenfeuer Hofs er im Th. T. zueinem dichten, schwarzen , in dünnen Split-tern nelkenbrannen und durchscheinenden,im Brüche glatten und grofsmiiscliBchen,oberhalb mit einer glänzenden, hejlbraunen,zartblumigen Haut bedeckten, Glase. I11 einemTiegel aus Speckstein war er ebenfalls in dün-nen Flufs gerathen ; ein Theii hatte sich in dieKlüfte des Specksteins gezogen , der übrigeTheii war in braune, glänzende, auf der Ober-fläche gestreifte und zellig zusammengehäufteBlättchen krystaUisirt. Im K. T. änderte ersich in eine JVJasse um, die aussen dicht undgrau, mit Eisenkörnern reichlich belegt, znmTheii mit einer tombackbraunen Eisenhantüberzogen, im Bruche licliteascligran, unter, derLupe zart, porös, schwammartig und im An-liihlen rauh war. Gew. V- 0,09-__
Gehört derürtrappfor-mation an u. bildet mehrod. wenig, macht. Lagerim Gneifs- u. Glimmer-,seltener im Thonschie-fer - Gebirge. Magnet -Eisenstein, Chlorit u. 5.w. führendeErzlager be-leben ihn.
Bergmann ,
5 o Kiesel-, i 5 Thon-,8Kalk-, 2 Talkerde,25 EisenOX.(Hunueberg inWest-gotblaud).
Klaproth,
44,5 Kiesel - , 16,75Thon-, g, 5 Kalk-, 2,25Talkerde, 20 Eisen -,0,1 £ Braunsteinox.,2,6 Natron, 2Wasser.V.. 2,28. Nach den Er-fahrungenKl. höchst-wahrscheinl. Kohle.
(Sä nlenbasalt v. Ha-senberge inBöhmen.)
Kennedy,
48 Kiesel-, 10 Thon-,g Kalkerde, 16 Eisen-ox-, ohngalähr 4 Na-tron , ohngefiilir 7Salzsäure, 5 Wfesser,und andere flüchtigeKörper. V-1-(Säulen-Basalt von■ Staffa).
Gehört der neuestenTrappformation zu- Bil.det theils ganze Hiigel-ziige, theils erscheint erin einzelnen, meist ke-gelförmig gestalteten,Bergen. In dfn Ur- undjüngsten Flötzgebirgeufindet man ihn auch auf !Gängen. |
Nicht sonderlich
Die grünlichgraue von Ehrenfriedersdorf . -hmilzt bei 124° W* zu einer gelbhcl.grunen,sehr lockern und undurchsichtigen Schlacke,die wiesenthaler bei i 3 o° zu einem wahren,dichten, schwarzen Glase. Im u. in. 1 •verhielt sich die von Joachimsthal wie der Ba-salt vom Hasenberge in Böhmen . Der Gew-Verl, im K. T. war aber __o,i 5 .
Die grünlichgraue von Euren rieueisuorischwer. schmilz? bei 124° W* zu einer gelblichgmnen,
sehr d undurchsichtigen Schlacke,
Kirwan, 1
2,622.
2 , 8 g 3 .
(Wieseiithal).
LVithering,
63 Kiesel-, 14 Tllon-,.7. Kalkerde, rbEiscn-ox.
(Krötenstein mit lee-ren Höhlungen.)
Bildet eigene,der Flötz-trappformation unterge-ordnete, Lager. Aucherscheint sie auf eigenen,meist metalleeren, Gän-gen, welche, wenn siemit erzführenden oderandern Gängen Zusam-mentreffen, von diesen,stets durchsetzt werden..Häufig bildet sieMandelsteine, deren Haup’mssa
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