der Infusorien und ihrer geographischen VerbreUung.
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Erläuterung der Kupfertafeln.
Diese Abbildungen sollen besonders zur ansebaulichen vergleichenden Darstellung desorganischen Ernäbrungssystems der verschiedenen polygastrischen Infusorienformen dienen.Nur als Anhang wurde die Organisation der Räderthierclien betrachtet, und die S te Tafelwurde später zugefiigt, weil die einllufsreichen Beobachtungen später vollendet wurden. AlleThiere sind in dem Zustande dargestellt, in welchem sie erscheinen, wenn man ihnen Farbe-substanzen als Nahrung gegeben, daher das Blau Indigo-, das Roth Karmin-, das Grün Saft-grüngenufs anzeigt. Im natürlichen Zustande sind sie sämmtlich fast farblos. Die rothen ein-zelnen Punkte bei den Tliieren der 7 ten Tafel zeigen aber nicht Ernährungsorgane, sondeindie natürliche Färbung ihrer Augen an, welche durch den Genufs verschiedenfarbiger Speisennicht verändert, und nach Tab. VIT. Fig. 1. c. bei den Jungen im Mutterleibe schon erkannt wird.Überall ist auf die verschiedenen Entwicklungsstufen der Thiere, so weit der Raum, welcherbesonders die Übersicht befördern sollte, es gestattete, Rücksicht genommen, aber die 3 te , 5 Uund 7 te Tafel sind besonders auch der cyclischen Entwicklung einzelner Thiere gewidmet.
Sämmtlichc Figuren sind von mir selbst gezeichnet, und nicht willkührlich oder plan-los vergröfsert dargestellt, sondern gerade in der Gröfse abgemessen, welche das Microscopgab. Nur auf der T lcn Tafel sind einige sehr kleine Thierchen nach SOOmaliger Yergröfserungdes Durchmessers gezeichnet, und das findet sich angezeigt, alle übrigen sind es nach 3S0mali-ger Yergröfserung desselben ohne weitere Bemerkung. Demgemäfs sollte das Bild der Hyda-tina senta der 8 len Tafel, welche ir Linie grofs und 380 mal vergröfsert ist, noch nicht völlig4 Zoll grofs sein.
Das menschliche Auge sieht nicht immer dieselben Gegenstände in derselben Gröfse.Manche Personen sehen sie immer etwas gröfser als andere, selbst beide Augen einer und der-selben Person zeigen Unterschiede, und auch ein und dasselbe Auge sieht etwas anders zu an-dern Zeiten. Dieser Umstand bringt bei microscopischen Gegenständen Verwirrung, wo ernicht berücksichtigt wird. Daher ist es nöthig, obwohl es bisher in sehr wenigen Fällen ge-schah, die Gegenstände selbst mit einem (am besten einem Glas-) Micrometer, dessen Yer-hältnifs ein für allemal bekannt ist, zu messen. Diefs Maafs, da es durch das Auge gleichzeitiggesehen und verglichen wird, schneidet den durch jene Veränderlichkeit entspringendenZweifel und Irrthum für die Gröfsen vollständig ab, aber es bessert nicht das Sehen des-selben Gegenstandes in verschiedener Gröfse. Um mithin sämmtliche Figuren in relativ rich-tiger Gröfse nebeneinander zu haben, sollte man sich des Mittels bedienen, dieselben auf einenund denselben Maafsstab zu reduciren. Da mein Auge nicht allzugrofse Variationen zeigt, sohabe ich diese Reduction unterlassen und die Figuren gerade so gegeben, wie ich sie sab, nurhabe ich ihr wirkliches Maafs, nämlich immer ihre höchste, mit dem Micrometer gemesseneGröfse dabei angezeigt, welche Angabe demnach wichtig und als Regulator zu betrachten ist.