Band 
[Erster Teil.]
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Eunotia praerupta (= Himantidium Monodon ?)Fragilaria diophthalma.f Lamella.

5 striolata.

* Trachea (cfr. Himantül. Monodon).Gallionella crenata.

* distans.

- laevis.

Gomphonema Augur.

* clavatum.

' longiceps.

* rotundatuni.

Himantidium Arcus.

Monogramma trinodis.

Navicula Amphisbaena.

' Amphirhynchus.

t ceratostigma.

* curvula.

* dubia.

j gracilis.

* pusilla.

5 Semen.

5 Sigma.

Pinnularia borealis ?j decurrens.s dicephala.

f gibba.

? insularis.

' viridis.

Podosphenia cuneata.

Raphoneis setacea.

Stauroptera Distaurülium.

Stauroptera SemenStaurosira construens.

Synedra scalaris.

Tabellaria platystoma.

5 rhabdosoma.

Terpsinoe australis.

Kieselerdige Pflanzentheile,Phytolitharien: 19.

Lithasteriscus tuberculatus.

Lithodontium Bursa.

* furcatum (bicorne).

; nasutum.

* platyodon.

Lithosphaeridium irreguläre.Lithostylidium Amphiodon.

« biconcavum.

» Clepsammidinm.

t Formica.

f Ilamns.

s lacerum (Bambusae).

: laeve.

* rectangulum.

* rüde.

s serpentinum.

s Trabecula.

t unidenlatum.

Spongolithis acicularis.

Kalkschalige Schuörkelcorallen,Folythalamien: 2.

Rotalia PRotalia P

Auch in diesem Verhältnis ist ein brakischer oder See-Character durch mehrere Formen unverkennbar ausgesprochen, alleindie grosse Mehrzahl der Formen sind reine Süsswasserbildungen. Daher ist ebenfalls vorgezogen worden, das Verzeichniss hier anzu-reihen. Zu den entschiedenen Seeformen gehört, ausser den beiden Polythalamien, noch die kieselschalige Podosphenia cuneata. Vonjeder der drei Arten ist aber nur 1 Specimen vorgekommen. Sehr zahlreich an Individuen sind Tabellaria rhabdosoma, Naviculagracilis?, Amphirhynchus und dubia, Pinnularia gibba und Staurosira construens mit Eunotia gibba und Gomphonema longiceps. In jedemgeringsten Stäubchen sind die meisten dieser Formen vertreten.

Auffallende Characterformen bilden nur die Gattungen Monogramma und Terpsinoe, welche Europa fremd sind, deren erstereaber auf Isle de France bereits in derselben Species beobachtet wurde, während die letztere Form America, in Mexico und Texas , miteiner anderen Species eigen ist. Aber auch Indien hat schon eine dritte Art dieser Gattung gezeigt. Alle übrigen Formen gehörenbekannten europäischen Generibus an, und die nicht sehr zahlreichen eigentümlichen Arten sind wenig ausgezeichnet.

XVII.

NEU-SEELAND. TASMANIEN .

Von Neu-Seeland erhielt ich durch Herrn Charles Darwin einige 1843 gesammelte Erd- und Felsproben. Eine derselben istreich an Kalkschalenthierchen des Meeres und scheint eine der Kreidebildung gleichartige, in der zweiten Abtheilung zu analysircnde,sehr interessante Gebirgsart zu sein; zwei rothfarbige Erdproben, deren eine dunkel-schwarzroth, schmelzbar, und rein harziger Natur ist,deren andere aus verrotteten, sehr kleinen, verkohlbaren Pflanzentheilen besteht (vermodertes IIolz), halten beide keine selbstständigenkleinsten Lehensorganismen gezeigt, scheinen auch aus sehr beschränkten Oertlichkeiten herzurühren. Dagegen ist eine vierte Probedoch an Süsswasserlormen ergiebig gewesen. Das Päckchen dieser Erde hat die Aufschrift: Bodenverhältniss in viele Meilen weiter Aus-dehnung aus der Gegend zwischen Reinga und Rotoma, vorzüglich zwischen Waiti und Rotoma 1 . Es ist ein weissliches, fast weissesRapillenlager von entschiedenem Bimstein, in der Form, wie diese Auswürflinge der Vulkane etwas entfernter vom Krater sich abzulagernpflegen. Die feineren Rapillen werden bekanntlich weiter getragen, als die gröberen, und da die Probe dergleichen bis von Haselnuss-grösse enthält, so mag der dazu gehörige Krater, wenn sie durch die Luft getragen worden, mehrere Meilen davon entfernt anzunehmensein. Bei Inselländern ist noch ein Anschwemmen durch das Meer aus sehr viel ferneren Punkten möglich; in solchen Fällen mögenaber grobe und feine Theile gemischt beisammen liegen. Bei einer genauen mikroscopischen Analyse dieses Rimsteins, als Boden einesgrösseren Landstriches, fand sich eine Beimischung von zwar wenigen, aber doch einigen kieselschaligen Polygastern und auch von kiesel-erdigen Phytolitharien. Es sind folgende 7 Formen aus 20 Analysen erlangt worden.

Kieselschalige Polygastern: 3. Kieselerdige Pflanzentheile: 4.

Fragilaria diophthalma ? Lithosphaeridium irreguläre.

Pinnularia borealis. Lithostylidium rüde.

5 al. sp. * spiriferum.

Spongolithis acicularis.

1 Specimen of the soil and subsoil for a great number of milos bctween etc.