Band 
[Erster Teil.]
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167
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167

Küste.

Berge.

Coco.

boden

=

Ä

1

2

3

4

Lithostylid. Trabecula.

+

*

unidentalum

.

+

Spongolühis acicularis

+

+

+

+

amphioxys

.

+

*

aspera . .

+

+

* *

. brachiala.

+

* ^

cenocephala

+

Fustis . .

+

+

+

* >

Gigas . .

+

+

#

Lioslauron

.

+

* *

macroceph.

+

+

i-

nulans . .

.

.

+

#

oblusa . .

+

+

robusta .

+

+

rudis . . .

.

+

*

uncinala .

+

+

12

8

17

22

Cocosboden

.

1

£

1

ii

5

gw

»u

Polycystinen: 5.

i

2

3

4

*Eucyrlidium gracile ? .

+?

*Rhopalastrum .

+

*Flustrella concenlrica.

+

+

*Haliomma? radialum, .

+

* = Aequorea .

+

Geolithien: 6.

2

4

*Aclinolithis tornata . .

.

+

* Cephalolithis .

.

+-

*DendrolUMs dicholoma

.

,

+

* ^

+

+

*Diclyolilhis micropora

+

+

*Rhabdolühis leucophaea

+

+

4-

-1-

Unorganisches: 1.

2

9

4

4

Glimmer.

+

Ganze Summe 60

16 | 14

26 | 35

Da unter den 59 in Nongcovry vorhandenen organischen kleinsten Formen 21 Meeresbildungen sind, welche im Verzeichnissdurch Sternchen angedeutet werden, so beläuft sich die Summe der beobachteten Süsswasserformen auf 38, nämlich 7 Polygastern und31 Phytolitharien. Alle bemerkten Meeresformen gehören wahrscheinlich den Polycystinen-Thonen an und sind daher vorwellliche Formen.Erammatophora stricta des Cocosbodens No. II könnte allein dem jetzigen Meerleben angehören, da sie im Polycyslinen-Thon noch nichtaufgefunden, und die Lokalität viele andere Zeichen des gehobenen neueren Meeresbodens trägt. Die Entopyla? ist ausgezeichnet, abernur ein Fragment. Besonders bemerkenswerlh ist, dass die Erden und thonigen Iliigel oder Berge der Insel so viele Polycystinen-Fragmenteenthalten, dass über deren vorweltliche Natur kein Zweifel bleibt.

CATSCHALL.

. 1

Die Insel Catschall liegt südwestlich bei Camorta. Sie hat, nach Dr. Rink (S. 108), auf der Westseite einen wohl 30 Fusshohen Abfall von Corallenkalkstein, der auf Sandstein und Schiefer ruht, welche ihm im Inneren die Hügel zu bilden scheinen. Dr. Diedriciisenhat am 23. Januar 1846, nach Dr. Piiiums Wunsche, eine Erdprobe mitgenommen und diese hat der letztere mir übergeben.

362. Lichtbrauner Corallsand mit Süsswasser-Conchylien. Der hell graubraune Sand ist gröber als Streusand,enthält einige Wurzelfasern und auch einige gröbere Muschel- und Corallstücke in verwittertem Zustande. Dazwischen sind kleine Salz-wasser- und dünnschalige Süsswasser-Conchylien der Gattungen Limnaeus und, wie es scheint, Cyclostoma, in denen sich zum Theilauch kleine Pamirus-Krebse eingenistet haben. Die Probe kann mithin nur nahe am Strande genommen sein, an einer Stelle, wo dieHumusdecke bis dicht ans Meer reicht. Starkes Brausen mit Säure, dabei ein Rückstand von vielem schwärzlichen Pflanzenschleim undweisslichen Pflanzentheilchen mit glimmerlosem Quarzsand, Phytolitharien und Polygastern. Beim Glühen erst schwarz, dann aschgraumit einigen weissen Rhabdolithen. In 10 Analysen der abgeschlemmten feinsten Theile fanden sich 19 Formen: 8 Polygastern, 6 Phy-tolitharien, 1 Polythalamien-Fragment, 2 Polycystinen und Geolilhien, 1 Fadenwurm, 1 farbloser Crystall.

Polygastern: 8 .

Arcella ecornis.

^ Globulus.

* vulgaris.Desmogonium guianense ?Difflugia cylindrica.

s ? fallax.Gomphonema clavatum.Synedra Ulna.

Phytolitharien: 6 .

Lithosphaeridium irreguläre.Lithostylidium curvatum.

* quadratum.

* rüde.

Spongolithis acicularis.

* robusta.

Polycystinen: 1.

*Haliomma ?

Geolithien: I.

*Rhabdolithis leucophaea.

Poly thalamien: 1.

*Polythalamiorum fragm. varia.

Nematoiden: 1.Anguillula fluviatilis.

Unorganisches: 1.

Rundl. Crystalle, 6-seitig polyedriscli.

Aus dem Verzeichniss geht hervor, dass die Mehrzahl der Formen Süsswasserbildungen sind, nur 3 von 19 sind Meeresformen.Ferner ergiebt sich auch auf dieser Insel die Anwesenheit von Polycystinenthon. Die beiden Difflugien sind merkwürdige Lokalformen.