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DAS FEUERLAND, TIEMA DEL FüEGO.
Das Feuerland hat seinen Namen von den Signalfeuern der Einwohner; ist nirgends neu vulkanisch. Ilermite ist die südlichstebewohnbare Insel der Gruppe, aber das eigentliche Feuerland ist die grosse und tiefgebuchtete Ilauplinsel. Darwin und IIooker habenbeide die mir zugesandten Materialien des Feuerlandes nur von denen der Insel Ilermite scharf geschieden, obschon noch viele andere Inselndie Ilauplinsel umgeben. Granit und Glimmerschiefer bilden, nach Capit. King und Darwin , den Kern, Grünstein, Porphyr- und Trapp-Felsen die Ueberlagerung. Nur ausserhalb, in Wollaston-Island , fand man auch alte Schlacken-Conglomerale. Die meist schroff ins tiefeMeer tretenden schneetragenden Felsen sind bis 6800 Fuss hoch, haben viel Buchenwald ( Fagus Forsteri und antarctica ) und überallschwammigen Torfboden, fast nirgends flaches Ackerland. Herr Charles Darwin hat mir 1844 folgende zwei im Januar 1833 gesammelteErdproben aus dem eigentlichen Feuerlande zugesendet:
606. Schwarzbraune Moos-Erde. I. Das Moos ist Polytrichum dmdroides. In der abgesclilemmten feinsten Erde fandensich bei 15 Analysen 23 mikroscopische Formen: 11 Polygastern, 12 Phytolilharien. Difßugia hermitana und Macrolcpis? sind die allei-nigen charakteristischen Formen. Alle sind vereinzelt in einer mulmigen IIumus-Masse, deren verrottete Pflanzentheile oft kenntlich sind-
607. Braune Wurzel-Erde eines Grases. Das Gras ist von Herrn Darwin als Juncus grandißortts No. 1045 und 274bezeichnet und hat einen geringen, weniger schwarzen, doch dunkeln Erdanhang zwischen gröberen verrotteten Pflanzentheilen, die oftWurzelzasern sind. In 20 Analysen wurden 47 Formen festgestellt, 27 Polygastern, 17 Phytolitharien, 1 Räderthier, 1 Acaroid, 1 An-guillula. Besonders zahlreich ist Pinnularia borealis mit Eunotia tridentula'?. Difßugiae und Arcellae sind nicht selten, erstere in vielenArten. Eine einem Euastrum ansahm ähnliche, stets braune, eigentümliche Form ist ziemlich oft vorhanden, lässt aber im Zweifel,ob es nicht ein zweisamiges grosses Sporangium eines Cryplogamen ist. Alle Formen sind reine Süsswasserbildungen. — Die Gesammt-zahl der beobachteten Formen des Feuerlandes beträgt 58 Arten.
ÖRTLICHE ÜBERSICHT DER FORMEN DES FEUERLANDES.
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Arcella Enchelys . . '.
Lilhodonlium Aculeus .
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z furcatum
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z granulala . . .
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z Plalgodon
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z Microslomum .
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z roslralum
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Difßugia aroolala. . .
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Lithoslylid. Amphiodon
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z ciliala. . . .
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z angulalum
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* Lioslomutn .
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z biconcavum
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* hermitana . .
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z clavalum .
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z Macrolepis ? .
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z ■ crcnulalum
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* Oligodon . .
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z curvalum .
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z Semen . . .■ .
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z deniiculal.
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? squamata . .
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z irreguläre
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z slriolala. . .
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z laeve . . .
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« obliquum .
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z Ossiculum
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Disiphonia auslralis .
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z ■ ovalum . .
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Jiuaslrum? —? ... .
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z rüde . . .
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Eunotia amphioxys . .
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* Serra. . .
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z tridentula?. .
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* Trabecula
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Gallionella laevis . . .
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z unidcnlalum
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Navicula amphisphenia
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Spongolilhis ackularis?
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z oblusa. . . •
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z Fuslis . .
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Pinnularia borealis « •
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12
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s capitata ■ ■
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z dccurrens ■
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z gibba? ■ •
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Callidina — ? ....
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; inaequalis .
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; macilenta ?
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. * Plalysoma.
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Anguillula —? ... .
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z viridis . . .
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Slauroneis gracilis?. .
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* Plwenicenler.
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Acaroideum —? ...
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Trachelomonas laevis .
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] I
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Ganze Summe 58
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DIE MALUINEN ODER FALK LANDS-INSELN.
Von den östlich bei Patagonien gelegenen wellenförmigen baumlosen aber grasreichen Falklands-Inseln sind zwar 1841 bereits30 mikroscopische Formen von mir verzeichnet worden, allein diese wurden aus einer See-Conferve entwickelt, welche 1824 Herr Lessonauf der Reise mit dem Schiffe Coquüle, Capit. Duperrey, gesammelt hatte und die seitdem in Prof. Kunth’s Herbarium befindlich ist.Es sind' daher die Mehrzahl jener Formen den dortigen Süsswasserverhältnissen des Insular-Landes fremd. Folgende Namen sind damalsmitgetheilt worden:
ii.
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