Band 
[Erster Teil.]
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23
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Lithostylidium crenulatum 3. 5.

7. 9. 11. 12. 14.15. 16.

* curvatum 1.3.8.12.

j denticulatum 1. 2 .

3. 4. 7. 8. 9. 10.11. 13. 14. 16.

; Emblema 8..

= Fusus 2. 7.

* Hemidiscus 1. 9.

; irreguläre 3. 4. 7.

8. 12. 16.

* laeerum 1.4.7.8.11.

; laeve 1.2. 3.4.5.6.

7. 9. 10. 11. 12.14. 16.f lobatum 9.

t oblongum 2. 3. 4.7.

j Ossiculum 16.

; ovatum 8. 9. 14.

s quadrcitum 1. 2. 3.

4.6.7.8.9.10.11. 12. 13. 16.

lithostylidium Rajula 7. 8. 12.

* Rhomboides 2. 15.

* Rhombus 2. 3.

* rüde 1. 2. 3. 4. 5.

6.7.8.9.10.11.. 13. 14. 15. 16.. .» Securis 3. 9. 14.

* Serra 3. 7. 8. 16.

* sinuosum 1. 7. 16.

= spinulosum 6.

t spiriferum 7. 11.

14 .

= Taurus 10. 11. 12.

s Trabecula 1. 2. 3.

4. 7. 10.

* triquelrum 1. 7.

j unidentatum 1. 3.

7. 8. 10. .13. 16.Spongolithis acicularis 1.2. 3.4.

5. 7. 8. 9. 11. 12.13. 14. 15.

* canaliculata 11. 14.

> fistulosa 1.

Spongolithis foraminosa 4. 6. 15.

* septola ? 7.

* vaginala 4.

Folythalamien: 16.

Gvttulina turrita 5. 6.

Rotalia globulosa 5. 6.

Textilaria globulosa 1.2. 3. 5. 16.Grünsand-Dreieck 2.

-Halbmond 2.

5 -Halbscheibe 2.

= -Herz 3. 4.

- -Niere 5.

* -Stab 2.

* -StuinpJzabn 10.

-Viereck 2.

= -Rotalina? 2.

? 7. 10. 16.

* -Spongolith? 1. 4.Rollisand-Kugel 4.

* -Viereck 2.

Insecten: 1.

Fass 2.

Weiche Pflanzentheile: 4.Fichten-Pollcn 9.

* -Zellen 2.

Epidermal-Zellen 13 .

Nieren-Same 2.

Unorganische Formen: 11 _ 12Glinnncrsclnippcben 1. 2. 3.7. 12 .Crystallprismen, grün 1. 7. 8. 9 .

15. 16.

* weiss 1. 3.

* rauchfai'ben 4.

- gelb 1.

Crystall-Cuben 16.

* -Rhomben 1. 16.(Rimsteinsplitter? I. 4. 7. 8. II.)Quarzsand überall.

Thonmulm überall.

Eisenmulm überall.

Ilumusm ulm überall.

Die Gesammtzahl der vom Mississippi in Louisiana oberhalb des Flußgebietes getragenen organischen Formen beträgt, nachAusschluss des Unorganischen, 132.

Alle diese Formen, und das Mikroskop zeigt bei 300- bis lOOOmaliger Yergrösserung keine anderen, sind Festland- und Siiss-wasser-Gebilde, keine einzige gehört dem jetzigen Meerleben an, indem die Polylhalamien offenbar Kreidebeimischungen sind und dieSpongolithen Süsswasserschwämmen angehören. Flussschwellen und liegen machen nolhwendig den Gebalt der FJusslrübung veränderlich,allein im Ganzen scheint der Strom im niederen ungestörten Wasserslande verhältnissmässig mehr Leben zu führen, als in der Schwel-lung. Auffallend ist, dass Terpsinoc musica nicht vorgekommen.

TEXAS .

DCCCXCIV DCCCCXCV..

Das. Küstenland Texas am mexikanischen Meerbusen, seit 1846 ein Thcil der nordamerikanischen Vereinigten Staaten licffwestlich an Mexiko grenzend, zwischen dem Rio Grande del Norle und dem Sabine-Fluss, welcher die Grenze von Louisiana bildet, in26°38° N. B., mithin in Verhältnissen, welche geographisch denen von Algier , Aegypten und Syrien gleichen. Nach den geognosti-sclien Untersuchungen von Sir Charles Lyell und neuerlich besonders speciell von Professor Römer (die Kreidebildungeu von Texas .Folio. 1852) zerfällt das Land in 3 Gebiete oder Zonen. Im Innern ist es ein sich bis 2000 Fuss erhebendes, an die höheren Gebirgevon New-Mexiko sich anschliessendes, dürres Tafelland aus Kreidegeslein, mit eingesenkten Thälern, welches nach der Küste zu in einfruchtbares, 100500 Fuss hohes Hügelland von nur an Flussufern bewaldeten Tertiärbildungen, den grössten und schönsten Theil desangebauten Landes, übergebt und, nach dem Meere zu sich völlig abflachend, ein breites Tiefland bildet. Das liefe Flachland längs derKüste ist gegen 30, am Colorado gegen 100 (engl.?) Meilen breit, nach Mexiko bin abnehmend. Dasselbe ist meist eine nur 34 Fussüber die Meeresfläche sich erbebende Ebene, in der kein Stein zu finden ist. Es ist, die westliche Fortsetzung der Prairien von- Loui­ siana und Alabama . Geognostisch gehört , das Tiefland der Diluvial- und Alluvial-Bildung an und zeigt nur Thon, Lehm und Sand. DasNiveau-Verhällniss hat sich nach Römer seit Beginn der gegenwärtigen Erdperiode offenbar wenig verändert. Sonderbare grosse, überdie Fläche der Ebene hervortretende Lager oder Bänke von Schalen jetzt lebender Secmuscheln, in einer Weise isolirt, wie dieselbendoch jetzt niemals an den Küsten allein zusammengehäuft gefunden werden, geben Anlass zu mancherlei verschiedenen Vermutbungenüber die Landbildung. Die von den Herren Lyell und Römer geäusserten Schwierigkeiten, nach den jetzigen Erd Verhältnissen die Bil-dung solcher Bänke sich verstellen zu können, findet aber doch wohl ihre Erledigung in nicht wenigen ähnlichen Erscheinungen derjetzigen Küsten. Ungewöhnlich hohe Brandungen mit Stürmen aus anhaltend einer und derselben Richtung bringen nicht selten Seegras,Tange und Muscheln in überraschenden, unerklärlichen Massen an eng begrenzte Küsten ^.te, das Gleichschwere dicht beisammen ab-lagernd, mehrere Fuss über das Meeres-Niveau, und die Polar-Expedilionen (Capt. Belciier) haben neuerlich Walllisch - Skelete mehrerehundert (bis 800) Fuss hoch über dem Meeresspiegel angetroffen. Die von dem grossen äquatorialen Meeresstrome und speciell vornKüstenstrome des mexikanischen Meeres bewirkte Aufstauung der Flüsse scheint die Prairien veranlasst zu haben, und dieselbe Meeresströ-mung scheint jetzt deren Erweiterung sehr zu verlangsamen oder zu hemmen.

Besonders bemerkenswerlh ist, dass die grossen Flüsse von Texas bis weit in das Festland noch in ihrer Tiefe salziges Wasserführen, während die Fluth und Ebbe des mexikanischen Meerbusens gering ist. Das Andrängen des in dieser Richtung strömendenäquatorialen atlantischen Meeres mag diese Wirkung haben, wie umgekehrt die Gewalt des Orinoco das nur oben salzlose Süsswassermeervon Paria bei der Insel Trinidad bildet (s. Text I. S. 350). Ueberali wäre es hier interessant und leicht zu erforschen und festzustellenwie weit, theils unter dem Wasserspiegel, theils über demselben, durch Druck, Fluth und Stürme ein directer Einflussdes Meeres aufdie Landbildung bemerkbar ist. Die hier niedergelegten Thatsachen werden einen schon brauchbaren Maassslab geben.