- 44 —-—
menge dem vorigen gleiche Färbung. In 5 Analysen fanden sich 21 Formen: 18 Polygastern, 2 Phytolitharien und Rotalien - Gliederals weisse Steinkerne.
1017 7 . Filt rum des Flusswassers des False Washita. Fort Washita 31. März 1853. Von 1 Gill nur sehr wenigsichtbarer gelblicher Rückstand. Nach Ausdrücken des Filtrums in destillirlem Wasser enthielt der Bodensatz im Uhrglase in 5 Analysen23 Formen: 15 Polygastern, 5 Phytolitharien, 1 Rotalia, 2 Crvstalle.
1018 8 . Filtrum des Flusswassers des False Washita. Fort Washita 30. April 1853. Von 1 Gill Wasser ist einenur wenig bemerkbare gelbe Trübung zurückgeblieben. In 5 Analysen waren 29 Formen: 16 Polygastern, 8 .Phytolitharien, 3 Polytha-lamien, 2 unorganische Formen.
1019 9 . Filtrum des Flusswassers des False Washita. Fort Washita 31. Nov. 1853. Der Rückstand von 1 GillWasser ist sehr ansehnlich und von gelblich rothbrauner Farbe, eine feine, fest anhängende Erde. In 5 Analysen traten 28 Formenhervor: 23 Polygastern, 3 Phytolitharien, 2 Polythalamien. Die so zahlreichen Polygastern in dem stärker als gewöhnlich getrübten Was-ser sind auffallend, man sollte überwiegend Phytolitharien vermuthen, wenn die Trübung durch Abreissen des Uferlandes entstan-den wäre.
1020 )0 . Trübung des Flusswassers des False Washita. Fort Washita 31. Dec. 1853. Die rückbleibende Färbungvon 1 Gill Wasser ist wenig sichtbar, aber doch von gelblichem Scheine. Der Bodensatz des ausgedrückten Filtrums ergab in 5 Analy-sen 22 Formen: 15 Polygastern, 6 Phytolitharien, 1 Polythalam.
1021 11 . Filtrum des Flusswassers des False Washita. Fort Arbukle 1. Juni 1852. Von 4 Unzen (1 Gill) destrüben Wassers (turbid water) wurde ein überaus starker Rückstand von rostrother Farbe erlangt. In 5 Analysen Hessen sich 16 Formenerkennen: 6 Polygastern, 6 Phytolitharien, 1 Insectentheil, 3 Pflanzentheile.
1022 12 . Filtrum des Flusswassers des False Washita. Fort Arbukle 8. Juli 1852. Von 1 Pint (= 4 Gills)Wasser ist ein starker rostgelber Absatz erlangt worden. Das Filtrum hatte leer 43 Grains gewogen und gab beim Nachwägen in Berlin 50 */3 Grains. Die erdige Trübung des Wassers betrug daher in 16 Unzen 7 '/3 Grains. Aus 5 Analysen der Masse entwickelten sich31 Formen: 17 Polygastern, 11 Phytolitharien, 1 Schmetterlingsschüppchen, 2 Crystalle.
1023 13 . Filtrum des Flusswassers des False Washita. Fort Arbukle 31. Juli 1852. Von 1 Gill Wasser ist dieroslrothe Färbung des Papiers bedeutend geringer. Das leere Filtrum hatte 32 Grains gewogen. Nach dem Filtriren wog es in Berlin bei 100° C. 35 3 /-i Grains, hatte also nur 3 8 /4 Grains zugenommen. In 5 Analysen der Erde fanden sich 23 Formen: 7 Polygastern,11 Phytolitharien, 1 Polythalamien-Steinkern, 1 Pflanzentheil, 3 unorganische Formen.
1024 14 . Filtrum des Fl usswassers des False Washita. Fort Arbukle 14. August 1852. Ein Gill Wasser lieferteeinen ansehnlichen gelblich rostrothen Rückstand. In 5 Analysen zeigten sich 26 Formen: 16 Polygastern, 8 Phytolitharien, 2 Crystalle.
Die sämmtlichen vom False Washita dem Redriver und demnächst dem Mississippi durch Louisiana zugehenden Formen sindhiermit beobachtungsmässig 111: 57 Polygastern, 33 Phytolitharien, 8 Polythalamien, 2 Insectentheile, 5 nennbare weiche Pflanzentheile,6 nennbare unorganische Formen. Sie sind überall in vorherrschenden unorganischen Mulm und Sand eingestreut.
Die rothe Farbe der False Washita-Trübung scheint, wie die des Redriver und wohl aller übrigen rothen Gewässer jener Ge-genden, von dem rothen Sandstein herzurühren, dessen Gebirgsmasse in vielen Districten zu Tage geht und von welcher man glaubt,dass sie unter der Kreide liege. In Arkansas am False Washita und dem Redriver ist von den oft rothen Sandsteinen unter der Kreidevon Featiierstonhaugh in seinem „Geological report“ Washington , 1835, berichtet worden. Der Vicomte d’Arciiiac stellte 1853 dieseSandsteine zur Trias-Formation („Hist, des progres de la Geologie“ V. p. 515). Nirgends ist auch Gallionella ferruginea als färbenderOcker hervorgetreten. Die Eisenfärbung scheint jedenfalls nicht direct organischer Natur zu sein.
ÜBERSICHT
DER FORMEN DES FALSE WASHITA NACH ZEIT UND ORT.
1011 .
FORT WASHITA. Mai 1852 .I. Flussschlamm.
Coccone'is striata.
Eunotia gibba.
* gibberula.
3 granulata.
Navicula Amphisbaena.
1 gracilis.
' Silicula.
Ptnnularia macilenta.
5 viridis.
Pleurosiphonia affmis.
Surirella undulata.
Synedra Ulna.
Lithodontium Bursa.
# fnreatum.
Litho sphaeridium Globulus.
Lithostylidhm Amphiodon.
3 biconcavum.
f Clepsammidium.
f denticulatum.
3 irreguläre.
3 quadratum.
s rüde.
■ 3 Trabeeula.
3 Trapeza.
3 unidentatum.
Spongolithis acicularis.
Rotalia — ?
Pollen, dreimündig, kugelig.
Grüne Crystallprismen.Weisse *Crystall-Rhomben.Glimmerplättchen.
1012 .
FORT WASHITA. Mai.2 . Uferland.
Amphora libyca.
Cocconeis — PCocco7iema —?
Eunotia gibba.
3 granulata.
Navicula Silicula.
3 —?
Pinnularia borealis.
3 viridis.
Surirella Bifrons.
Synedra Ulna.
Lithostylidhm biconcavum.
3 clavatum.
3 Clepsammidium.
3 denticulatum.
3 laeve.
3 Piscis.
3 quadratum.
3 Rhombus.
3 rüde.
3 unidentatum.
Spongolithis acicularis.
Rotaliae articulus ?Grünsand-Dreieck.
Grüne Crystallprismen.
Crystall-Cuben.
Glimmer.