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936 43 . Dunkelgraues Uferland des San Antonio -Flusses. Pflanzenfasern und Spuren von Landmuschel-Fragmen-ten. Durch Glühen erst schwarze, dann gelblich graue feine Erde. In 5 Analysen 43 Formen: 17 Polygastern, 18 Phytolilharien, 6Polvthalainien, 2 Crvstalle.
Von sämmtlichen vereinzelt eingestreuten 61 Formen des San Antonio ist nur Sijnedra? Staurone'is charakteristisch. DieGrünsand-Polythalamien leiten auf zerstörtes Tertiär-Kalkgehirg, während die reichlichen Kalktheilchen als viele kleine Kalkspath - Crvstalleöfter als Rreide-Polythalamien erscheinen.
937 44 . Dunkelgraubrauner Bodenschlamm des San Pedro - Flusses. Kalktheilchen, Pflanzenfasern und schwar-zer Humus mit feinem Quarzsande bilden diese Masse wie die vorigen. Glühen schwärzt und gilbt die Erde. In 5 Analysen 38 For-men: 22 Polygastern, 16 Phytolitharien.
938 45 . Dunkelgraubraunes Uferland des San Pedro-Flusses. Etwas dunkler als der Bodenschlamm mit gleicherBeschaffenheit und Zusammensetzung. In 5 Analysen 23 Formen: 2 Polygastern, 19 Phytolitharien, 2 Crystalle. Die vorherrschendenPhytolilharien gegen die Polygastern deuten auf Wald-Erde.
939 46 . WassertrÜbung des San Pedro-Flusses. 1 Pint Wasser gab am 30. Mai 1852 einen schwachen grauenRückstand. In 5 Analysen 24 Formen: 14 Polygastern, 8 Phytolitharien, 1 Polythalamie der Kreide, 1 Crvstall.
Der San Pedro-Fluss ergab 61 Formen als nirgends vorherrschende, aber bestimmte Mischung. Gloeonema pygmaeum undNavicula phyllodes sind mit Terpsinoe musica bemerkenswerth.
Die nächstfolgenden 7 Proben sind vom Nuces- oder Nueces-Flusse.
940 47 . ßodensand des Nuces hei Fort Menil. Quarziger Sand aus meist glasartigen, zuweilen schwärzlichen Theil-chen, etwas gröber als Streusand mit wenig Zwischen-Mulm. Kein Brausen mit Säure, keine Röthe beim Glühen. In 5 Analysen derabgeschlemmten feinsten Theilehen 15 Formen: kein Polygaster, 14 Phytolitharien, 1 Crystall, bekannte Arten. "
941 4S . Dunkel grau es Uferland des Nuces ebenda. Eine feine dunkle Erde, etwas kalkhaltig. Durch Glühen ge-schwärzt, dann wieder graubraun. In 5 Analysen 20 Formen: kein Polygaster, 19 Phytolitharien, 1 Kreide-Polythalamie.
942 49 . Wasser-Trübung des Nuces-Flusses. Am 31. Mai 1852 wurden die vorigen Erden gesammelt und 1 PintWasser fillrirt. Der dünne graue Rückstand enthielt in 5 Analysen 30 Formen: 15 Polygastern, 15 Phytolilharien, in feinsandigenMulm eingestreut.
943 50 . Was s er tr Übung des Nuces-Flusses am 30. Juni. Der sehr feine graue Tflückslaud von 1 Pint Wasser zeigtein 5 Analysen 31 Formen: 10 Polygastern, 20 Phytolitharien und Polythalamien-Fragmente.
94451 . Wassertrübung des Nuces - Flusses am 31. Juli 1852. Rückstand von 1 Pint Wasser auf dem Filtrumschwach erdig, von grauer Farbe. In 5 Analysen desselben 36 Formen: 17 Polygastern, 18 Phytolitharien und Polythalamien-Fragmente.
945 52 . Bodensand des Nuces-Flusses am 31. Juli 1852. Es ist derselbe weisse mitteigrohe Quarzsand mit braunenund schwärzlichen Theilehen wie Nr. 47, mit gleichem chemischen Verhalten. In 5 Analysen 13 Formen: 2 Polygastern, 10 Phylolilha-rien und 1 Crvslall.
946 53 . Dunkelbraunes Uferland des Nuces-Flusses am 31. Juli. Ist Nr. 48 ganz gleich. In 5 Analysen 23Formen: I Polvgaster, 22 Phytolilharien, mithin ist es kein Sumpfland, sondern Walderde.
Die Gesanuntzahl der Formen im Nuces-Fluss beträgt 77 Arten: 30 Polygastern, 43 Phytolilharien, 2 Polythalamien, 2 Cry-stalle. Auffallende Arten sind nicht dabei und alle bilden vereinzelt eingestreute, aber ansehnliche Mischlings -Elemente der Erden. DieKalkmischung hat den Charakter der Kreide,
Es folgen 8 Proben vom Llanos-Fluss. Ein oberer Zufluss des Colorado auf Römer’s Karte hat diesen Namen.
947 54 . Grauer Bodenschlamm der Quelle des L lan o s - Flu ss es. 1. Juni 1852. Es ist eine schwarzgraue lockereErde mit vielen weissen Muschelfragmenten, aus dem Quell-Teiche (Mead pond) des nördlichen Flussarmes (North Fork) entnommen.Es scheinen nur Süsswasser-Muscheln dort zu sein. Glühen färbt die sehr kalkhaltige Erde weiss. In 5 Analysen 28 Formen: 18 Po-lygastern, 10 Phytolitharien. Keine Form neu. Ueber die grossen Quellen vergl. Römer, Texas S. 138 f.
948 55 . Schwarzes Uferland am Quell - Sump fe des Llanos. 1. Juni 1852. Es ist eine feine körnige Erde mitFragmenten von Süsswasser-Muscheln. Glühen färbt sie weisslich. In 5 Analysen 21 Formen: 7 Polygastern, 11 Phytolilharien, 3 Cry-stalle. Keine neue Form. Die strahligen Crystallkugeln gleichen zuweilen Morpholithen und sogar Rotalien.
949 50 . Dunkelsc h warz es Uferland am Strom-Anfänge des Llanos. 1. Juni 1852. Es ist eine feinkörnige Erdemit Spuren von Süsswasser - Muscheln ( Cyclas ?). Glühen färbt gelblich weiss. In 5 Analysen 26 bekannte Formen: 10 Polygastern,13 Phytolitharien, 3 Crystalle.
950 3 '. Gelblich weisser sandiger Bodenschlamm des oberen Llanos. 1. Juni 1852. Ls ist eine gelblich weisselockere Erde mit gröberem Quarz- und Kalksand. Der weissliche,. durch Glühen weisse Mulm besteht grossentheils aus schön erhaltenenPolygastern, worunter höchst zahlreich Terpsinoe musica ist. In 5 Analysen 18 Formen: 14 Polygastern, 1 Phytolitharie und Ivalkspath-Cuben, Rhomben- und Weizenkorn-Crystalle. Die Rhaphoneis ist bemerkenswerth. Cocconema und Terpsinoe sind vorherrschend.
951 ° 8 . Conferven von der Oberfläche des Llanos. 1. Juni 1852. Es ist ein grüner Confervenhlz, bestehend aus2 Formen, die der Conferva ( Cladophora ) fracta und crispata sehr gleichen. Dazwischen ist auch eine hellgrüne Oscillaria. Der unterWasser sich ablösende Schlamm besteht aus sehr zahlreic'hen Racillarien - Formen und aus Kalkinulm, oft in kleinen Crystallen. Desmi-diaceen fehlen. In 10 Analysen der Wassertrübung 32 Formen: 23 Polygastern, 5 Phytolitharien, 4 Crystalle. Die weichen Pflanzenund Pflanzenfragmente, welche letztere in den 4 vorhergehenden Proben auch zahlreich sind, bleiben unberücksichtigt. Cocconema über-wiegend, keine neue Art.
952 59 . Vegetabilischer Grundschlamm des obersten Llanos. l.Juni 1852. Es sind verrottete Pflanzentheilchenmit erdiger lockerer Beimischung. In 10 Analysen 42 Formen: 27 Polygastern, 12 Phytolitharien, 3 Crystalle, bekannte Arten.
953 60 . Weisser pulveriger Rückstand des gekochten Llanos-Wassers. Von 6 Unzen Wasser wog der Rück-stand 0,024 Grm. = 2 /s Grains. Es ist ein kalkiger Mulm mit undeutlichen Crystallen von kohlensaurem Kalk. Darin zerstreut zeig-ten 5 Analysen 18 organische Formen: 4 Polygastern, 10 Phytolitharien, 4 Crystalle, alles von bekannter Gestalt.