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1066 3 . Filtrum des Ohio -Wassers bei Newport. Juni 1852. Zwei Gills Frischwasser ergaben ein Grain Rückstand.Das übersandte Filtrum hat eine schwache, aber deutliche lehmgelbe Färbung. In 5 Analysen desselben wurden 22 Formen crkannl,sämmtlich Polygastern.
1067 4 . Filtrum des Ohio -Wassers bei Newport. Juli 1852. Das Filtrum hat einen schwachen lehmfarbi<mi Rück-stand. In 5 Analysen desselben fanden sich 35 Formen: 29 Polygastern, 3 Phytolilharien, 2 Ptlanzentheile, 1 Crystall.
1068 5 . Gefblicher Ufersand des Ohio hei Newport. Juli 1852. ( Mud obiained from the bank of Ohio River.)
Es ist ein lockerer und feiner, blass lehmfarbiger Rollsand von meist farblosen quarzigen, aber auch braunen und schwarzen Körnchen,wie Streusand, ohne Glimmer. Der chemische Charakter gleicht dem von Nr. 1. In 5 Analysen des abgeschlemmten Feinsten waren14 Formen bemerkbar: 9 Polygastern, 4 Phytolilharien, 1 Crystall.
1069 6 . Rrauner Uferschlamm des Ohio bei Newport. Juli 1852. Es ist eine dunkel graubraune lehmartige, lockerennd feine Erde mit einigen Glimmerschüppchen und feinem quarzigen Sande. Kein Brausen mit Säure. Beim Glühen wie vorige. In5 Analysen 22 Formen: 12 Polygastern, 7 Phytolitharien, 1 weicher Ptlanzentheil, 2 Crvstalle.
1070 7 . Filtrum des Ohio -Wassers bei Newport. August 1852. Die Wassermenge, vermuthlich 1 Gill, ist nicht
bemerkt. Das Filtrum ist sehr schwach gelblich gefärbt. Der Rückstand wird als 3 Grains bezeichnet, was zu hoch erscheint. In 5
Analysen desselben 20 Formen: 10 Polygastern, 7 Phytolitharien, 1 weicher Pflanzcnthcil, 2 unorganische Formen.
1071 8 . Filtrum des Ohio -Wassers bei Newport. September 1852. Von 4 Gill Wasser wurde das 26 Grains wie-gende Filtrum auf 31 Grains erhöht. In Berlin bei 100° C. getrocknet und von Dr. Weber nachgewogen, ergab es 29 '/e Grains. DerRückstand des Wassers ist daher auf 3‘/6 Grains anzunehmen. Er ist eine graubraune lockere, nicht fest anhängende Erde. In 5Analysen waren 15 Formen: 7 Polygastern, 6 Phytolitharien, 2 unorganische.
1072 9 . Filtrum des Ohio -Wassers bei Newport. Februar 1853. Von 1 Gill Wasser 2 Grains Rückstand, welchedas Filtrum schwach lehmgelb färben. In 5 Analysen 24 Formen: 12 Polygastern, 9 Phytolitharien, 1 weicher Pllanzentheil, 2 unorga-nische Formen.
1073 ,0 . Gelblicher Ufersand des Ohio bei Newport. März 1853. Die streusandartige Probe gleicht völlig derNr. 5. Einige rothe Sandkörnchen hatten aber die Form von Steinkernen der Kreide-Polythalamicn. In 5 Analysen waren 14 Formen:2 Polygastern, 8 Phytolitharien, 1 Polythalam, 3 unorganische Formen.
1074 11 . Filtrum des Ohio -Wassers bei Newport. März 1853. Zwei Gill Wasser gaben 1 Grain Rückstand, welcherdem Filtrum eine geringe graubraune Färbung giebt. Aus 5 Analysen sind 17 Formen entwickelt: 10 Polygastern, 4 Phytolitharien,2 Polythalamien, 1 weicher Ptlanzentheil.
1075 12 . Dunkelbrauner Bodenschlamm des Ohio hei Newport. März 1853. Es ist eine lockerq dunkelbraune,feinsandige Erde, welche mit Säure nicht sichtlich braust. In 5 Analysen waren 25 Formen: 15 Polygastern, 7 Phytolitharien, 2 Poly-thalamien, 1 Crystall.
Auffallend ist bei den drei letzten Proben die Mischung mit selten eingestreuten Polythalamien und ihr Mangel in allen übrigen.Vielleicht sind sie näher am Licking genommen.
Die Gesammtzahl der im Ohio -Gebiet beobachteten Formen-Arten ist 115: Polygastern 78, Phytolilharien 28, Polythalamien 3,weiche Ptlanzentheile 2, unorganische Formen 4. Ausgezeichnete Formen-Arten sind: Bacillaria paradoxa ?, Eunotia paradoxa, Gom-phonema Linea, Navicula ohiensis, Pinnularia ohiensis, Pleurosiphonia — ?, Stauroneis Subula. Alle Allen sind vereinzelt in Sand undMulm eingestreut.
Es folgen nun 8 Proben des Licking-Flusses, auch von Hrn. Byron.
1076 1 . Graubrauner Bodenschlamm des Licking hei Newport. Mai 1852. Die Probe ist eine lockere feineErde aus hellem Quarzsand und farbigem Mulm, welche mit Säure deutlich, aber schwäch braust und beim Glühen erst schwarz, dann
braunroth wird. In 5 Analysen waren 29 Formen: 16 Polygastern, 8 Phytolitharien, 4 Polythalamien, die meisten als Rolhsand - Stein-
kerne, 1 Crystall.
1077 2 . Graubraunes Uferland des Licking hei Newport. Mai 1852. Eine lockere, der vorigen ganz gleicheErde. In 5 Analysen 27 Formen: 13 Polygastern, 12 Phytolitharien, 1 Polythalamien-Rothsand, l Pflanzenfaser.
1078b Filtrum des Licking-Wassers hei Newport. Mai 1852. Von 4 Gill Wasser wurden 3 Grains Rückstand
erhalten. Das Filtrum hat eine hellgelbliche Färbung angenommen, deren 5 Analysen 28 Formen ergaben: 16 Polygastern, 7 Phytoli-tharien, 4 Polythalamien, meist Rolhsand, 1 Crystall.
1079 4 . Filtrum des Licking-Wassers hei Newport. Juni 1852. Von 4 Gill Wasser sind 2 Grains Rückstand ge-
wonnen worden. Die gelbliche Färbung ist sehr schwach und enthielt in 5 Analysen 13 Formen: 9 Polygastern, 3 Phytolilharien, 1weichen Pllanzentheil.
1080 5 . Filtrum des Lickin g-Wassers bei Newport. Juli 1852. Von 4 Gill Wasser ergaben sich 2 Grains erdigengelblarbigen Rückstandes, welcher in 5 Analysen 18 Formen enthielt: 12 Polygastern, 2 Phytolitharien, 3 weiche Ptlanzentheile, 1Crystall.
1081 6 . Filtrum des Licking-Wassers hei Newport. August 1852. Von 2 Gill Wasser blieben 2 Grains Rückstandvon hellockergelber Farbe. Darin fanden sich in 5 Analysen 6 Formen: 3 Polygastern, 2 Phytolitharien und Pflanzenparencbym.
1082 7 . Filtrum des Licking-Wassers bei Newport. Februar 1853. Zwei Gill Wasser gaben 2 Grains Rückstandim Filtrum, das davon lehmgelb gefärbt ist. Darin erschienen bei 5 Analysen 25 Formen: 12 Polygastern, 11 Phytolitharien, 1 Poly-thalam, 1 Crystall.
1083 8 . Filtrum des Licking-Wassers bei Newport. März 1853. Von 2 Gill Wasser sind 2 Grains Rückstanderhalten, der eine helle Lehmfarbe zeigt. In 5 Analysen desselben Hessen sich 21 Formen ermitteln: 11 Polygastern, 7 Phytolilharien2 Polythalamien und^ Glimmer.
Die Gesammtzahl der vom Licking ermittelten, in Mulm und Sand eingestreuten Formen-Arten beträgt 89: 51 Polygastern,25 Phytolitharien, 8 Polythalamien, 3 weiche Ptlanzentheile, 2 Crystalle. Ausgezeichnete Formen sind: Eunotia kenlnccensis, Eratjilaria
IF. Fortsetzung. , -