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Gnonomica fundamentalis et mechanica, worinnen ... allerhand Sonnen-Uhren ... entworfen und mitgetheilet / von Johann Friedrich Penther
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T tS. X- i §. 147. 20

§. 147.

§. 148.

$. 149.

CAPUT V,

Tab, VIII. und des um dieselbe halb- herum gebogenen Rands, so mit 0. bemercketist, betrifft, will solche etwas weitlauffiger expUciren.

Wenn man zu solcher Zeichnung schreiten will, verfertiget man das nunmehroschon bekannte Zodiacalifcfye Fundament, wie Fig. 4. Tab. VII. zu sehen, daß jedeshimmlische Zeichen noch in drey Theile getheilet ist. Aus dessen Spitze a. setzet mandie Lange des Weisers, der Tab. IX. Fig. 8 - zu fd>en, und zwar so weit als der Wei-ser auf der obern Seite der dLquinoctial-Uhr, nehmlich die Lange a b. Fig. 8 . Tab.IX. alhier in der 4. Fig. Tab. VII. aus a. in b. dergestalt, daß sie mit dem Aqua-tore einen rechten Wrnckel macht. Denn ziehet man aus b. eine mit dem Aqua-tore parallel laufende Linie, bis sie die Linie der Zeichen des K und der u berühre,wie alhier zu sehen bis in d. Auf dieser Linie b d. richtet man aus d. eine Perpendi-cular- Linie auf bis an den ./Equatorem, welches die Linie d e. ist. Nach diesen Li-nien nun geschiehet die Eintragung der Zeichen, und zwar nach der Linie bd. auf derrunden Scheibe, und nach der Linie d e. auf dem Rande, der halb um die Scheibegehet,dergestalt: manscht

die Weite b 2 Fig. 4. Tab. VII. aus 0 in 2 Fig. 6. Tab. IX.b/ - - - o-y

b x - - - o-x

bd - - - o - d

und macht aus z Fig. 6. Tab. IX. den Circul z e k- - y r fi

- X xgh

d - - - - d 1 m

und schreibet dazu die himmlische Zeichen und Monats-Tage, wie in letzt - gedachterFig. 6. Tab. IX. zu sehen. Nachhero werden die Stunden eingetragen, wie hier zusehen, und oben $. 79. bey der Aquinoctial- Uhr Meldung geschehen.

Die Austragung der Zeichen-Linien auf der untersten Seite der Scheibe ist ebenwie auf der obersten, nur daß die Herbst-und Winter-Zeichen daraufkommen, wieFig. I. Tab.x. anzeiget, und daß die Stunden dergestalt eingetragen werden, daßauf der untersten Seite die Zahlen

I unter I der obersten Seite

II - II >

in - ili -

IV - IV -

&c. zu stehen komme,so hat es seine Richtigkeit mit Eintragung der Zeichen und Stunden auf der Scheibe.

Die Eintragung der Zeichen auf dem halben Reife oder Kranz, welcher als ge-rade gebogen Fig. 7. Tab. IX. zu sehen, geschiehet also, daß man aus dem Zodiaca-lischen Fundament Fig. 4. Tab. VII. die auf der Perpendiculair- Linie d e. befind-liche Puncte, so von den Zeichen-Liniengemacht, hieher auf den halben gerade gebo-genen Reifen trage, nehmlich daß die Weited i Fig. 4. Tab. VII. setze aus d in i Fig. 7. Tab. IX.

Es

5.1 so.

Welche Weiten auch aus 5 . Fig. 7. Tab. IX. Hinaufwerts und aus g. und b. Hinun-terwerts gesetzt werden,

nehmlich die Weite d i aus F in p aus g in r aus h in u

dk q s - w

und so weiter die übrigen Puncte.

Die himmlische Zeichen und Monats-Tage werden, wie die Figur zeiget, ein-geschrieben.

Dann wird die Lange des Kranzes a c. in n. gleiche Theile, so die Stundengeben, und jeder davon wieder in zwey Theile vor die halbe Stunde getheilet, wie dieFigur es vorstellet, so hat denn auch diese Eintragung die Richtigkeit, und kan dieganze Uhr zusammen gesetzt werden.

ES