ner haben
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beſchencken kan; dann in S pecereyen vnd Ma-tertälien nichts dergleichen vorgehet; an denTag zu geben. i
Betrug in Seiden⸗Zeug. 5
e Seidene glatte Zeug können in derreite und Lange und qualität ver-des Betrugs
i Seh falſchet werden. Die Lange und Brei-te wid bey dem aas erkennt/ und die Eygen-ſchaft/ wann ſie gleich geſchlagen/ geſehen; wandas Gewicht gleich/ und kein Baum wollen-Garn in den Eintrag/ wie die Indianer ſolchesgar oft zu thun im Gebrauch haben/ vermiſcht.Weil die Indianer die Kunſt des vergul-
ken Silbers nicht haben; thua ſte in die ge-den Wien, ſtricheten Zeug puren Goldtradt; deßwegen
Nenn ger iſt vomothen die Tradte zu zehlen/ zuſehen
Entdeckung
Die India-
ben Sülber. oh der Seulg die erforderliche Zahl habe/ und
ein gleiches muß an denen mit Silber geſtrichel-ten Zeugen in acht genommen werden. Wasdie glatten Taffet anbelangen thut/ ſiehetman allein ob die Stucke in der feine nach ein-ander folgen/ und hernach werden etliche Stu-cke aufgethan/ zuſehen ob nit einige Materidarinn ſtecke das Gewicht zuvermehren/ dar-auf wird jedes Stuck abſonderlieh gewogen/b 7 ob ſolches das behoͤrende Gewicht
alte. i iZu Amd. ll Amadabat, wie gemeld/ werden vielber werden der Zeugen von Gold und Seiden/ Silber undvun Geld Seiden/ und Seiden allein/ und Teppich vonund Silber Gold/ Silber/ und Seiden gemacht: aberbemacht. die Farbe dieſer Teppich iſt nicht ſo beſtaͤndigals deren Teppich die in Perſien gemacht wer-
den. Was die Arbeit anbelangen thut/ iſt
ſolche eben ſo ſchön. Es ſtehet in dem Augen-maß des Under handlers/ die groͤſſe/ ſchoͤne/ undfeine der Arbeit der Teppichen/ welche mit Gold
und Silber gemacht ſeynd/ zu erkennen; und
er ſolle urtheilen ob der Teppich fein und reich.In Sunjma es ſeye an den Teppichen oderandern mit Gold und Silber gemiſchten Zeu-gen/ muß man einige Faden herauß ziehen/ umdie Prob zumachen/ und zu ſehen/ ob ſie in demHalt/ wie ſie ſeyn ſollen. N
Betrug in dem Leinwad underſtlichBaie(Jie deinwad ſowol feine ale grobe welche die Hollaͤndiſche Compagnie in allengandſchaften des Mogols Reich machen
laſſen/ werden in Ballen in das Magazin von
Surate gebracht/ und dem Underhaͤndler ge-gen den Monaten October und November ge-Der Betrug ſo gemeinlich damit boſchieht/iſt an der deine/ Lange/ und Breite. Ein jedeBallen enag ungefahr 200. Stuck halten/und welche man 5. oder 6. bis in 10. Stuckgröbere/ dünnere/ kurtzere/ und ſchmalere als
das Muſter der Ballen gußwweiſet/ eimmiſchen
kan/ welehes ohne Beſichrigung eines Stucksmach dem andern nicht zu erkennen. Das Ur-theil ber Feine beſtehet im ſehen/ und die ange
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glatter zumachen/ uber die maſſen beſchcc
Reis beſchreibung in Indien/
und Dreite in dem aas: aber man gebrauchtin Indien noch einen andern Liſt/ nemlich die
Faden ſo in der Breite nach der feine des Mu-
ſters ſeyn ſollen/ abzuzehlen. Wann es an derZahl manglet/ iſt das Tuch dunner/ ſchmaler/oder grober. Der Underſcheid iſt bisweilenden Augen alſo unmerckſam/ daß ohne Seh-lung der Faden/ der Betrug ſchwarlich zu kkkennen/ und gleichwol belauft ſich dieſer Un-derſchied im Preis auf einer Anzahl Stucke
hoch; dann es mag leicht ſeyn/ daß ein Abzug
von ein ja a. Kronen auf einem Stuck/ wannſolche von J. in 20. Kronen das Stuck imPreiß ſeynd; begehrt wird. Die jenen wel-che dieſe Leinwad bleichen; etwas auf denLimonen die ſie haben muͤſſen/ zuerſparen;ſchlagen den Leinwad auf dem Stein in demaſſen hart/ daß wann ſolche fein/ dardurmercklichen verderbt werden/ welches dann denPreiß auch verringern thut. 72Aber zu mercken iſt/ daß die Indianer/ waſie die eeinwad machen/ und das Stuck z. Kre-nen im Preiß uͤbertrift; an beyden Enden Goldund Silbertradt einmiſchen; und je feiner dieLeimwvad je mehr Tradt ſie darein thun; deſſenWerth bey nahe ſo viel/ als das Tuch an ſichſelbſten belaufen thut. Derowegen muß manden Arbeitern verbieten in alle Stücke ſo nachFranckreich geführt werden ſollen/ dieſes Golb⸗ atrads zu machen/ ſintemalz ſolches von den Ildianern zugziehrung der xeinwad un ihrer Kleh-dern eimmiſchen in Franckreich gantz nicht 30brauchlich. Aber die Leinwad ſo inPohlen un
Moſcau verführt werden ſollen/ muſſen die
Gold und Silbertradt nach Indianiſcher Ma-nier haben/ weilen die Pohlen und Moſcouiter-die Leinwad ſo ohne Gold⸗und Silbertrabtnicht achten/ man muß auch Sorge tragen,daß ſolche nicht anlaufſen oder ſehwartzlichtwerden/ dann dieſe Voͤcker die Leinwad nichkauffen wollen/ wann das Gold und Silber 1geloffen. Was die in Endich Vielbraune/ odeſchwartz gefarbte Leinwad anbelangen thulmuß in acht genomen werden/ daß die Athen averhüten daß die Gold⸗ und Silbertradt/ on,
den Enden ſeynd auch nicht ſchwartz werden,
und die Stück nachdeme ſelbe zuſamen gelegnicht allzu viel ſchlagen/ wie vielmal um ſolch
daß wann hernach die Leinwad entfaltet/ faltan allen Falten geloͤchert ſeynd.Noch iſt zu mercken/ daß an dem Anſchnder Stucken Leinwad die Indianer mit el,Formund Goldblatter eine Arabiſche Bent/welche die gantze Breite des Stucks einenzu trucken pflegen. Dann wann dieſe 1wab für Franckreich beſtimmet/ mußArbeitern verbieten/ dieſe Blumen/ ſo eben Piaſter koſtet/ und auf den Preiß erfwerden kan aufzutrucken. Wann abeche für die Inſulen in Indien und in lund auch für einen Theil America gi 5 1muß notwendig dieſe Blum an dem Anſchten,
ſeyn; und getrachtet werden/ daß ſie gal
Waar un
be/ im Widrigen ware diekauflich. g