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Beschreibung der sechs Reisen, welche Johan Baptista Tavernier ... in Türckey, Persien und Indien innerhalb viertzig Jahren durch alle Wege die man nach diesen Länderen nehmen kan verrichtet : worinnen unterschiedliche Anmerckungen von der Beschaffenheit der Religion, Regierung, Gebräuchen und Handlungen jeglichen Landes enthalten samt den Figuren, Gewichten und dem Mass der Müntzen, welche in diesen Länderen gangbar sind ...
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Welche ich in meinẽ Reiſen durch Aſien den Handel in den Orientaliſchẽ Indienbetreffend/ auff zuzeichnen würdig befunden/ darinnen ich die Heir waz

und Wege eine neue Compagar auff zu richten wie auch den Betrug welchim bauen deßgleichen in Kauff und Verkauffen der Wahren begangen wil iund wie ſelbigen zu entgehen/ angezeiget. Dieſem habe ich bey gefügt den ge-

meinen Preiß aller Wahren nebſt dervergleichung deß Indianiſchen Gelbs

mit dem Frantzoͤſiſchen welches in dem Handel und wandel gangbar itVor bericht

Man hat für nötig erachtet den deſer zu erinnern/ das ob ſchon diſer alhir enthaltenen Sachen an ein anderem Ort agerwehnet worden/ dennoch alhier zu wiederholen aus keinen verſehen/ ſinkemal dieſes unſerm Weltberuͤm bten Verfaſſer ihnzu nahe geredet ſeyn wuͤrde geſchehen/ ſondern daß die Begirde der Welt zu dienen die auff allen ſeyten ſein Endzweg geweſe genhie zu veranlaſſet/ und zwar in den er nicht gezweiffelt; das das jenige waß er alhier angezeigt/ noch aus fuͤrlicher fuͤr 10 0dir nicht mißfallen werde/ ſondern zu mehren Nutzen und Wiſſenſchaſſt dienen koͤnne. Nihm es an mit geneigten Gem 5 be-ſey verſichert daß er/ ſo lange deß hoͤchſten Znad ihn noch zu keiner andern Retſe beruffet nicht unterlaßen wird/ dur 10mühung und Fleiß dir zu Nutzen alle ſeine Kraͤffte an zu wenden; klare Beweißthumer die alberett unter unſern Haͤnden 0

ollen deſſen in kuutzer Zeit zeuge ſeyn. debe wol uud gebrauch dich deſſen zu deinem Nutzen und Ergoͤtzlichkeit.]

Das dritte Buch. i

Von der Handlung/ welche in den OrientalichenIndien getrieben wird.

i Ann eine Europa inofft gedachtes Indien ſehr weitNation eine ware zuwünſchen/ daß die Compagnie

Handels, nen ſichern Orth in dem Vor⸗Gebirge BoneCompagni Spei haben koͤnte/ daſelbſten Erfriſchungin gedachten zu nehmen/ und beydes im hin, und zurnIndien auff reiſen/ vornemlich aber in der Wiederkehr% dux ichten ſich mit friſchen Waſſer verſorgen/ zu de 5willens iſt/ wann die Schiffe beladen/ kan kein gen

iſt vor allen ſammer Vorꝛaht von Waſſer fur eine 1

5 e Dingen no- lange Reiſe mitgenommen werden. ineee ee e hig daß ſe Strand der St. Helenen Inſul, geg,einen beſtimten Orth in demſelbigen Lan, Morgen gelegen/ allwo die Engellander ahde außerſehe/ da ſie ihre beſchadigte Schiffe ne Schanz auffgeworffen/ darvon 750wieber verbeſſeren und zur Zeſt deß unge, gedencken kwill/ it zu der gleichen Vorha obfammen Wetters ſich ſicher auffhalten auß der maſſen wol geſchickt. 2 050lieh in Ermanglung deſſen/ hat die En, zwar das Waſſer umb dieſelbige Gedas13 andiſche Compagnie keinen gar gluͤck nicht vollkommen gut/ dennoch aber iſt nbdiefen Fortgang und Nutzen gehabt/ da doch flache Land und gute Erdreich alen a,dane leichtlich ware zuhelſfen geweſen/ nohtwendige Lebens, Mittel daſelbſt zupfle51 Jab cite daß die Schiffe gan⸗ tzen tuͤchtig und dienlich. Aber gleich ge,5 580 men unva dmaußgebeſſert und von die Hollander durch Erbauung einer, agenen Je en Ieerdeebeſ bleiben und dau- fung in dem Vor⸗Gebirg Bone ei doren konnen. Dieweil aber der Weg auß Vortheil allen Nationen benommen haben

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