vorn herein die Absicht hatte, zur Lösung diesesschwierigen Problems einen neuen Weg zu suchen,wozu in der That mehr Eigendünkel gehört hätte,als ich zu besitzen glaube. Ich gestehe offen, daßich nur zufällig auf den Anfangspunkt meiner Un-tersuchung,— die Gestalt des Regentropfens,—geleitet wurde, von wo sich alles entwickelte, wiees in dem Werkchen geschehen ist.
Man wird es mir wohl glauben, daß ich überLiesen Gegenstand mehr habe arbeiten müssen, alsich hier gebe. Gewöhnlich macht man sich die Ar-beit schwerer, als nöthig ist; bis man das abereingesehen hat, ist viele Mühe und Zeit verschwen-det. Ich habe weitläufige Untersuchungen anstel-len müssen, die ich wegwerfen mußte, weil sieverunglückten, und zwar, wie sich erst späterhinergab, weil ich auf eine falsche Bahn gerathenwar. Es war schwer, durch die ganze Reihe ver-wickelter Erscheinungen den einfachen Faden festzu halten, der durch das Ganze hindurchführt. Obes mir jetzt gelungen ist, wage ich nicht zu be-stimmen.
Es waren nicht allein diese Erfahrungen, dieMich mißtrauisch gegen meine Untersuchungen mach-