VII
gefundeneWahrheit als ein Gemeingut der Mensch-heit anzusehen. Diese Forderung enthielt auch dieAufgabe, das Gefundene wissenschaftlich aufzustel-len, und die Achtung, die jeder Schriftsteller demPublikum schuldig ist, verlangte, daß eö in dermöglichst vollendetesten Form geschehe.
Aber diese Forderungen machten mich zaghaft;denn ich fühlte mich außer Stande, sie zu befrie-digen. Es fehlte mir dazu Beides, — Kräfteund Zeit.
Ich hatte mich an eine der schwierigsten Auf-gaben gemacht; kaum giebt es eine schwerere. DerWissenschaftöforscher ist seit langem gewohnt, indiesem Gebiete die ausgebildeteste Mathematik wal-ten zu sehen, und da die Aufgabe sich auf dieBildung der, Erde erstreckte, umfaßte sie zu-gleich das ganze, seht so groß gewordene Gebietder Geognoste, Physik und Chemie; sehte also zuihrer Durchführung eine Summe von Hülfswis-senschaften voraus, wie sie nur wenige begünstigteErdensöhne zu umfassen im Stande sind. — Wiedurfte ich an mich diese Forderung machen? —
Aber außerdem fehlte mir auch Zeit. — Ichbin mit AmtSgefchäften so sehr beladen, daß ich