VIII
nur in sehr wenigen, oft weit auseinander liegen-den Stunden mich an diese Aufgabe machen konnte,die weniger als irgend eine andere eine so fragmen-tarische Behandlung verträgt. Sollte ich dem Pu-blikum ein Werk darbieten, das in jeder Hinsichtnur aus Bruchstücken zusammengesetzt sein konnte,und doch einen so bedeutenden Gegenstand umfas-sen wollte? —
Dazu kommen noch die eben nicht tröstlichenErfahrungen, die wir in unseren Tagen machen.Wenn Männer, die schon längst der Stolz derNation waren, wegen einzelner Schwächen herab-gewürdigt werden, — wenn eine Menge Blätter,die sich mit den Erscheinungen des Tages befassen,sich abmühen, zur Belustigung ihrer Leser das Auf-fallende grell hinzustellen, um einigen Witz anzu-bringen, die Schwächen möglichst herausheben, umüber den Autor sich lustig zu machen, bald absicht-lich bald unabsichtlich den Standpunkt verschieben,Um, wie in einem schlecht geschliffenen Glase, Ka-rikaturen hervor zu zaubern, und die Leser, nichtauf ihre, sondern auf Kosten der Gemißhandelten'lachen zu machen; — in einer solchen Zeit muß esdoppelt bedenklich erscheinen, mit irgend etwas