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Über die Gestalt und die Urgeschichte der Erde : nebst davon abhängenden Erscheinungen in astronomischer, geognostischer, geographischer und physikalischer Hinsicht / von Karl Friedrich Klöden
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verhalten müssen wie 1 : 1O860582Z, die Mondsmassenach Bürg s; angenommen. Das würde natürlichnur ein sehr schwaches Licht geben, und es könnte wohldie Frage entstehen, ob «in menschlicher Sehncrpe em-pfindlich genug wäre, um davon gereizt zu werben. Da,her erklärt es sich auch, warum wir bei Mond, undSonnenfinsternissen nichts davon bemerken, welches übri-gens auch auf die Verfinsterungen der Jupiters-Traban-ten Anwendung findet. Darum aber zu behaupten, derMond habe gar kein eigenes Licht, wäre doch eben sogut, als behaupten, er habe gar keine Größe, weil dieSonne so fthr viekmal größer ist. Das Einzige, waszum Beweise übrig bliebe, wären die beiden untern Pla-neten. Bekanntlich erscheinen diese ebenfalls sichelför-mig, wie der Mond. Ihre dunklen Seiten können vonder Erde nicht beleuchtet werden, da die Venus vonder Erde nicht stärker beschienen werden kann, als diesevon jener. Aber dennoch sind diese dunklen Seitensichtbar, und sind mehrmals gesehen worden. Schröterund Harding beobachteten sie bei der Venus zu gleicherZeit. Derham, A.Mayer, Huth undHerschel ha-ben sie ebenfalls gesehen. Auch beim Merkur nahmSchröter die dunkele Nachtseite wahr, und vermutheteschon, daß beide eigenthümliches Licht entwickelnUndWie will man auch sonst diese Erscheinung erklären ?—7Freilich würde daraus zugleich folgen, daß auch dieErde selbst leuchte. Auch ihr Licht kann immer nursehr schwach sein. Vielleicht würden wir es bemerken

*) S. Monatliche Correspon-enz von v. Zach, Bd. XXV.S. 367.

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