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meinen Gesetzen der Flüssigkeit gemäß, sich zur Kugelumbilden.
Wahrscheinlich bildete sich der Mond mit der Erdezugleich, oder er war schon früher vorhanden. In bei-den Fällen war die flüssige Erdkugel seiner, und derAnziehung der Sonne ausgesetzt, und beide mußten siezu einem eiförmigen Körper umwandeln, der seine Ge-stalt wechselte, je nachdem Sonne und Mond ihre Stel-lungen veränderten. Die übrigen Planeten können hin-sichtlich ihrer Anziehungen unberücksichtigt bleiben.
Da jedoch die Anziehung des Mondes bei weitemstärker auf die Erde wirkt, als die der Sonne; so werdenwir letztere einstweilen ebenfalls vernachlässigen können,um so mehr, da beide doch alle vier Wochen fast ingleichem Sinne wirken.
Wie lange dieser flüssige Zustand der Erde gedauerthaben mag, läßt sich nicht bestimmen. Eben so wenigläßt sich mit Bestimmtheit etwas über die Veranlassungsagen, wodurch das Feste genöthigt wurde, auszuschei-den. Die Ansichten werden darüber wohl noch langestreitig bleiben, da hier Vermuthungen ein weites Feldfinden. Parrot läßt die Bestandtheile der ältesten At-mosphäre als Reagentien auf die Auflösung der festenStoffe wirken, wodurch letztere genöthigt werden, sichauszuscheiden, und hat dies scharfsinnig durchgeführt*).Doch nimmt diese Hypothese gewiß eine andere Gestaltan, wenn die Chemie noch reicher an Entdeckungen ge-worden sein wird
Uebrigcns läßt sich die Sache auch wohl auf fol-
*) S. Grundriß der theoretischen Physik von Parrot,3ter Theil. S. M ff.