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will: sie sei folglich immer so gewesen, wie jetzt; so istdas im Grunde dasselbe, als wenn Jemand vor einenWagcbalken tritt, und, weil derselbe in Ruhe ist, dar-aus demonstriren will: er habe niemals geschwankt.
Die Gegner der Achsenänderung haben bis jetztnichts gethan, als die Unwahrscheinlichkcit einer solchenbehauptet, aber nie die Unmöglichkeit bewiesen, wasauch gar nicht angeht, da wir den Grund für die jetzigeAchsenstellung so wenig kennen, als den für die jetzigeZeit und die Ursache der Drehung. Untersucht man dieGründe für diese Unwahrscheinlichkeit, so zeigt sich, daßkeiner unsere Behauptungen im Wesentlichen trift, wes-wegen wir auch die Verfechter des Stabilitätssystemsweiter nicht widerlegen wollen. Ergiebt sich die Wahr-heit unseres Systems, so findet sich das von selbst.
So viel ist aber gewiß, baß wer bis hierher unsereFolgerungen als richtig anerkannt hat, auch diese Aen-derung der Achse zugeben muß; denn die Achse der Erdesteht jetzt nicht senkrecht auf ihrer Bahn, und muß sichfolglich um denjenigen Winkel, um den sie jetzt davonabweicht, geändert haben.
Es ist im ersten Abschnitte bargethan worden, wieman sich diese Aenderung zu denken habe. Wie dadurchdie Gestaltung des Wassers und Landes eine andere ge-worden, ist ebenfalls dort gezeigt worden. Es bedarfhier weiter nichts, als der Anwendung auf die Erde.Doch muß ich ausdrücklich darauf aufmerksam machen,daß man sich ja nicht vorstelle, die alte Achse und diealten Pole der Erde seien bei dieser Aenderung beibe-halten worden, und diese Aenderung habe nur in einemNeigen dieser Achse, und damit des ganzen Körpers ge-