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Eine natürliche Folge der Austrocknung des Landesist die Veränderung des Klimas, welches von dem Daseinoder Fehlen des Wassers so sehr abhängig ist. Solche
der durch Ueberlieferung nachgewiesenen natürlichen Verände«rungen der Erdoberfläche, erhielt, wo im Vten Hauptstücke dieData mit großer Umsicht und vielem Fleiße zusammengestelltsind. Ihn trifft mein vorhin ausgesprochenes Urtheil nicht, undich lasse es daher ohne Bedenken stehen. ES ist mir lieb gewe-sen zu bemerken, daß ich nicht viel weniger aufgefunden hatte,an einzelnen Punkten sogar etwas mehr, als Herr v. Hoff.Seltsam genug gehen wir aber in den Resultaten ganz voneinander ab, und während ich mich durch diese Untersuchungenvon einer solchen Meeresversetzung überzeugte, hat Herr v.Hoff das Gegentheil gefunden. Ich gestehe, Haß ich in meinerAnsicht auch durch das, was Herr v. Hoff gegen ein Niedriger-werdcn der nordischen Meere aufstellt, nicht wankend gewordenhin. Mir scheint, als habe er diesen Abschnitt nicht mit derUnbefangenheit und Uncingenommenheit bearbeitet, die zu wün-schen gewesen wäre; der größte Theil seiner Gegengründe wäredann hoffentlich entweder weggeblieben, oder hätte ein anderesAnsehen erhalten. Hr. v. Hoff ist, um die Thatsachen wankendzu machen, auf welche die Meinung von der Wasserverminde-rung der nordischen Meere beruht, wie mir scheint, viel zufreigebig mit Voraussetzungen, und wo gäbe es wohl ein Fak-tum, das mit Gründen dieser Art nicht bestritten werdenkönnte. Er setzt voraus, daß die Felsen lose Geschiebe seien,an welchen man vor Zeiten die Höhe des Meeresspiegels be-zeichnete, was freilich auch schon Runeberg behauptete. Sogut als Runeberg mußten doch auch wohl die, welche dieseZeichen einhauen ließen, dies wissen, und wurden diese Ge-schiebe durch das Eis in die Höhe gehoben, so war dies inSchweden gewiß eine sehr alte Bemerkung, wo es ja alle Win-ter friert- Auch ist mir nicht bekannt, daß Runcbergs Gründein Schweden die Meinungen geändert hätten. Was müßte manvon Naturforschern halten, die hier Merkmale machen wie jeneSchildbürger, welche ihre Glocke aus einem Kahne in den SeeVersenken, und um die Stelle wiederzusindcn, einen Kerb in