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Über die Gestalt und die Urgeschichte der Erde : nebst davon abhängenden Erscheinungen in astronomischer, geognostischer, geographischer und physikalischer Hinsicht / von Karl Friedrich Klöden
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serer Theorie wird man sich diese Differenz erklärenkönnen *).

Alle übrigen Folgerungen muß ich dem praktischenAstronomen überlassen, der es auch auszumittcln wissenwird, ob die bisher beobachteten Abweichungen sich ein-zig und allein aus dieser Ursache erklären lassen, wasich bezweifle, da wohl gar manches bis jetzt Unbekanntedabei mitwirken kann. Die Theorie dieser Schwankungwird übrigens ziemlich verwickelt, da der verschiedeneOrt der Sonne und des Mondes, sowohl nach Längeund Breite in jeder Stellung und auf jede Stelle desErdkörpers anders wirkt, wobei zu gleicher! Zeit auf dieTrägheit des Wassers Rücksicht genommen werden muß,das erst nach und nach den ihm zukommenden Ort ein-nimmt.

Um mich jedoch gegen den Einwurf zu verwahren,als sei das hier Gesagte etwas so Unwahrscheinliches,daß der Astronom gar nicht darauf Rücksicht zu nehme,»habe, und als könne eine so dreiste Behauptung nurvon Jemandem ausgesprochen werden, der nicht tief ge-nug in die Gesetze des Weltbaues eingedrungen ist, seies mir erlaubt anzuführen, was einer unserer größtenAstronomen über diesen Gegenstand äußert.

Herr von Lindenau sagt bei Gelegenheit, wo ervon der Ungewißheit in Bestimmung der Planetenmassenspricht, folgendes "):

») Siehe Gauß Schreiben in Bode's astronomischem Jahr-buche für 1820 S. 202 ff. und Astr. Jahrbuch für 1818 S. 168.

**) Zeitschrift für Astronomie von v. Lindenau und Boh-nenberger, V. Bd. S. 31 S und 320 .