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Über die Gestalt und die Urgeschichte der Erde : nebst davon abhängenden Erscheinungen in astronomischer, geognostischer, geographischer und physikalischer Hinsicht / von Karl Friedrich Klöden
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„Die Resultate, die Laplace, Burckhardt undich für die Mondsmasse erhalten haben, stimmen nichtbesser unter einander. Man erhalt dafür r» — jenachdem dafür das Resultat der Ebbe und Fluth, derSonnenbeobachtungen, oder der geraden Aufsteigungendes Polaris angenommen wird. Da ich Gründe zu ha-ben glaube, um die aus den beobachteten kolar.hergeleitete Nutationsconstante bis auf 4^ 0",1 genauzu halten, so würde ich auch geneigt sein, der darausfolgenden Mondsmasse einen Vorzug einzuräumen, schie-ne mir nicht die Relation zwischen Mondsmasse undNutationsconstante noch einer Unsicherheit unterworfenzu sein. Es ist nämlich der Nutationsausdruck, wieLaplace selbigen in seiner Alec. cel. gegeben hat, nochnicht vollständig, wenn, wie es aus einigen That-sachen wahrscheinlich wird, die Conformationder beiden Halbkugeln verschieden ist; auch hatBessel den davon abhängenden Coefficienten analytischund numerisch entwickelt (kuriäsnienta ^stronomiasxro anno 1755 x. 129), der dann aber freilich doch -noch zu hypothetisch ist, um mit Sicherheit gebrauchtwerden zu können."

„War ferner, wie Legendre es höchst wahr-scheinlich findet ( Ueckercbes sur le Lalcul integral,6rns xart.), die ursprüngliche Rotationsachseder Erde nicht ganz genau eine Hauptachse,so werden dann auch in der Rotation und inder Polhöhe tägliche und jährliche Aenderun-gen statt finden können. Ist aber eine solchetägliche Aenderung der Polhöhe aus Gründena xriori wahrscheinlich, so wird diese Wahrschein»