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Über die Gestalt und die Urgeschichte der Erde : nebst davon abhängenden Erscheinungen in astronomischer, geognostischer, geographischer und physikalischer Hinsicht / von Karl Friedrich Klöden
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lichkeit durch den Erfahrungssah verstärkt, daß dieBreiten, die aus Sonne und Sternen (also zu verschie-denen Beobachtungszcitcn) erhalten wurden, fast durch«gängig um einige Sekunden von einander abweichen.Allein die Existenz einer solchen Aenderung erfordert auchnoch ein neues Glied im Nutationsausdruck, indemdann der Coefficicnt 6 (lVlsc. c«-l. 1^ II. x. 312) aller-dings entwickelt und berücksichtigt werden muß. Undwer weiß, ob nicht diese periodischen Aende-rungen der Polhöhen, und die damit zusammen-hängenden neuen Glieder der Nutation manche schein-bare Anomalie der beobachteten Zenithdistan-zen zu erklären vermögen."

Wenn Männer wie v. Linden au, Legendre u.a. m. eine Schwankung und Veränderung der Erdachsefür möglich halten, so kann man es wohl nicht als ei-nen Einwurf gegen unsere Theorie geltend machen, wennsie daraus folgt. — Eben so wenig kann nun das be-fremden, was über die Figur der Erde behauptet wor-den ist. Wenn diese Gelehrten es für möglich halten,daß die Conformation der beiden Halbkugeln, womithier wohl die südliche und nördliche gemeint ist, ver-schieden sein könne; so muß die Behauptung sehr vonihrer Unwahrscheinlichkcit verlieren, daß die östliche undwestliche Halbkugel — man erlaube uns diese Bezeich-nung eine verschiedene Conformation haben, um somehr, da lq Grange dasselbe bereits für denMond bargethan hat. (Siehe oben S. 78.)

Daß die Gestalt, welche aus unserer Theorie fürdie Erde folgt, von der bisherigen Annahme abweicht,kann nicht befremden, da wir nach allen Untersuchungen