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Über die Gestalt und die Urgeschichte der Erde : nebst davon abhängenden Erscheinungen in astronomischer, geognostischer, geographischer und physikalischer Hinsicht / von Karl Friedrich Klöden
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anziehungen gestört werde, und daß sich deshalb auS Be-obachtungen, welche auf einem nur geringen Theile desMeridianbogens angestellt wurden, die Abplattung des Erd-spharoids nur unsicher ergeben konnte. Beide Nationenwünschten diese Messungen auf entferntere Gegenden aus-zudehnen. Die Franzosen wünschten insonderheit die seitka Cailles Gradmessung am Cap entstandene Frage: obdie südliche Halbkugel eine wesentlich verschiedene Gestaltvon der nördlichen habe, durch Pendelversuche zur Ent-scheidung zu bringen. Die Entdeckungsreise unter Frey,einet und Duperrey sollte vorzugsweise den Zweck ha-ben, diese Aufgabe zu lösen. In England wurde dagegeneine Kriegsbrigg eigends zu diesem Zwecke ausgerüstet,mit welcher der Kapit. Sabine 1822 abgesandt wurde,um unter dem Aequator und den benachbarten Gegendendie Lange des Secundenpendels zu messen. Auch ausdiesen Messungen ergab sich die bedeutende Einwirkung derkokalanziehungen, und die Nothwendigkeit, die daraus her-vorgehenden Fehler durch Ausdehung auf einen größerenBogen zu verkleinern. Er bat deshalb schon im Vorausum Ausrüstung einer Expedition nach dem hohen Norden,und fand diese bei seiner Rückkunft bereits vorbereitet.Auf einem der Schiffe, welche zu der Parryschen Nord-polexpedition eigens eingerichtet waren, ging er ab, umdie Beobachtungen an den Küsten von Norwegen- Grön-land und Spitzbergen fortzusetzen, und es wurde so inVerbindung mit den vorgedachten französischen und eng-lischen Messungen eine Reihe von Beobachtungen bekannt,wie sie vorher nirgend vorhanden war.

Sämmtliche Beobachtungen sind wieder unter Vor-aussetzung der regelmäßig sphäroidischen Gestalt des Erd-