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Künftig sollte»! die Pendelvcrsuche, um zur Bestimmungjener Gestalt nützlich zu sein, systematisch auf fort rei-chenden Bogen von Meridianen oder Paralle-len, nicht auf vereinzelten Punkten, denen bloßer Zufallein Lokal-Interesse geben könnte, angestellt werden. (Dasist es, was ich hinsichtlich der zu vergleichenden Gradmes-sungcn schon im Jahre 1823 dargethan habe). Zu Endebemerkt er noch, daß die Länge des Pendels nicht füglichals Originalmaaß genommen werden könne, wie man die-ses neulich in England gethan hat; man müßte, um esfür die Zukunft zu bestimmen, auch die Stelle bestimmen,wo der Versuch gemacht worden wäre; nähme man auchan, wovon wir keine Gewißheit haben, daß die Intensi-tät der Schwere sich an jedem Orte auf immer ohne Aen-derung erhalte." — (Aller weiteren Bemerkungen zu diesemAufsätze glaube ich mich enthalten zu können.)
Die jetzt bestehende Differenz zwischen den Angabender Abplattung aus Gradmessungen und Pendelbestimmun-gen war zur Zeit der ersten Auflage meines Werkes nichtbekannt. Man betrachtet sie gegenwärtig als unerklärlich,und doch geht sie auS meiner Ansicht ganz konsequent her-vor, und ist für dieselbe von nicht geringem Belange.Wie man sie ohne diese erklären will, ist noch nichteinzusehen, man müßte denn abermals den Knoten zer-hauen wollen, statt ihn zu lösen, und die ganze Differenz,woraus die anscheinende Unregelmäßigkeit der Krümmungfolgt, theils Beobachtungsfehlen», theils lokalen Anziehun-gen beimesscn *). Dann aber unterlasse man doch lieber
") Gchlcrs pbysikal. Wörterbuch, neue Bearbeitung Bd. III.S. tUZ. Anmcrk.