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müssen auf ihrem etwas größeren Kreise schneller, die derSonne zugekehrten müssen auf ihrem kleineren Kreise et,was langsamer fortgehn, damit alle zugleich ihren ganzenUmlauf vollenden, und dagegen wirkt die anziehende Kraftschwacher auf die entfernteren und stärker auf die näherenTheilchen. Diese Ungleichheit hätte gar keinen Einfluß,wenn die Erde durchaus einen festen Körper bildete; hieraber, wo wir sie uns völlig flüssig denken, muß jene Un-gleichheit bemerkbar werden.
Es sei Fig. 34, ab die flüssige Wasserkugel, und cihr Mittelpunkt; cc^ sei ein Stück des Weges, den ihrMittelpunkt bei der Bewegung um die Sonne durchlauft;die Sonne stehe da, wo die beiden Durchmesser ab unda^l? einander bei der Verlängerung schneiden würden.Man sieht, daß s nach a^ und b nach 1/ gekommen, so-bald c nach c' hingerückt ist. Es ist aber der Bogen »kürzer als cc^, dagegen der Bogen bi/ länger als cc^weil der Halbmesser des Bogens c<^ um ac größer ist, alsder des Bogens sah dagegen um b c kleiner, als der Halb-messer des Bogens bl/.
Die der Sonne nähern Theilchen bei b haben einekleinere Schwungkraft, als der Mittelpunkt der Erde c,weil sie sich nicht so schnell bewegen, als jener, der in der-selben Zeit einen größeren Weg durchläuft. Sie sind da-gegen einer stärkeren Anziehung der Sonne wegen ihrergrößeren Nähe ausgesetzt. Ist also für den Mittelpunktein genaues Gleichgewicht zwischen anziehender Kraft undSchwungkraft vorhanden, so findet für die der Sonnenähern Wassertheilchcn an der ihr zugekehrten Oberflächeein Ucbergewicht der anziehenden Kraft statt, und dieseTheilchen sind im Begriff, der Sonne sich zu nähern, oder