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Über die Gestalt und die Urgeschichte der Erde : nebst davon abhängenden Erscheinungen in astronomischer, geognostischer, geographischer und physikalischer Hinsicht / von Karl Friedrich Klöden
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die Anziehung vermindert ihre gegen die Erde gerichteteSchwere, und die Wassersäulen, die an dieser Seite liegen,können nicht anders den benachbarten, und allmählig wei-ter von der gegen die Sonne gewandten Richtung entferntliegenden Theilchen das Gleichgewicht halten, als indemsie sich hier höher erheben. Die den festen Erdkern umgeben-den Gewässer erheben sich daher um so viel, als jene ver-minderte Schwere es erfordert, ganz so, wie auf der sichdrehenden Erde die Wassersäulen um den Aequator höhersein müssen, um bei ihrer verminderten Schwere denen ge-gen die Pole hin, das Gleichgewicht zu halten. So alsohebt sich das Wasser auf der der Sonne zugewandtenSeite a oder — Auf der von der Sonne abgekehrtenSeite I, ist dagegen die Schwungkraft zu groß; dennnicht bloß ist die Schwungkraft an jener Seite etwasgrößer, als im Mittelpunkte c, da b einen größeren Wegin derselben Zeit zu durchlaufen hat, und seine Geschwin-digkeit deshalb größer ist, als die von c, sondern auch dieAnziehungskraft der Sonne ist kleiner; also ist inein merkliches Ucbergewicht der Schwungkraft vorhanden;die dort liegenden Wassertheilchen haben also ein Bestre-ben, sich von der Erde loszureißen, oder, da ihre Schweredies hindert, so wird wenigstens die auf sie wirkende Schwer-kraft sich als verringert zeigen; der Druck der seitwärtsliegenden Wasserschichten, die durch eine mächtigere Schweregegen den Mittelpunkt der Erde getrieben werden, verdrängtdaher diese von einer geringeren Schwere gedrängten Theil-chen, und nöthigt sie, einen höhern Stand anzunehmen,so lange bis der Gegendruck der höher gewordenen Säu-len stark genug ist, um das Gleichgewicht zu erhalten.Auch an der von der Sonne abgewandten Seite bl/ hebt