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Über die Gestalt und die Urgeschichte der Erde : nebst davon abhängenden Erscheinungen in astronomischer, geognostischer, geographischer und physikalischer Hinsicht / von Karl Friedrich Klöden
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320
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wird er durch serpentinartige augitische und feld-spathartige Trappgesteine, so wie durch Wacke ver-treten. Auch er hat die geschichteten Felsartcn, mit denener i» Berührung kam, mannigfach verändert; den Sand-stein erhärtet, den Schicferthon jaöpiöartig umgestaltet,oder auch Granaten darin hervorgerufen, die Steinkohlenin Coaks umgewandelt oder auch in Anthracit undselbst in Graphit. Als stehende oder lagerartigc Stöckeerscheinen halb verglascte Trappgesteine, porphyrar-tige Trümmergesteine, Thonsteine, Wacken , undTrapptrümmergesteine, zum Theil als deutliche Ablage-rungen des Wassers, welches jene Trümmer unter die spä-teren geschichteten Felsarten führte und zusammen kittete,wodurch die Bildung dieser Gesteine unter Wasser sehrwahrscheinlich wird. Diese Conglomerate gehen allmäligin die geschichteten Gebilde über, und enthalte» zuweilenselbst Pfianzenabdrückc.

In diesen Trappgesteinen finden sich große Ablage-rungen von Achaten und Zeolithen. Es ist zugleichdie letzte Periode der Bildung des Quecksilbers, perMangonopyde und deS Zinnes, welche später nichtmehr erscheinen.

Während und nach dieser Bildung scheint das Wassereine Menge thonartiger Porphyrmassen, vielleicht die Ra-pilli der alten Eruptionen, aufgenommen, und bald daraufmit deu abgerollten Bruchstücken der älteren Gebirgssteine,welche den Meeresboden bedeckten, der bei jenen Erhebun-gen und Zerreißungen heftig umgewühlt wurde, verbundenzu haben. Daraus entstand das Todtliegende, welcheseben deshalb überall in der Nähe jener Porphyrmassenauftritt, und zum Theil selbst von Porphyr durchsetzt wird.

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