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welche theils kopfartig darüber stehen blieben, theils überdieselben Herabflossen, und dann erstarreten. Es ergiebtsich aus unserer Darstellung, daß fast alle diese Gesteins,Massen unter Wasser, und ohne Zweifel mit Hülse dessel,ben, von den plutonischcn Kräften gebildet wurden; dennnur, wo die unterirdischen Gewalten an Punkten hervor,brachen, die über das Wasser empor ragten, oder hierbeiüber dasselbe erhoben wurden, konnte seine Mitwirkungausgeschlossen sein. Aehnliche vulkanische Bildungen un,ter Wasser zeigt selbst die jetzige Periode der Schöpfungim griechischen Archipel, bei den Azoren , bei Island rc. —Große Gabbro- und Serpentinmassen erscheinen auSdem Innern heraus gefördert, und haben die durchbreche,nen geschichteten Gesteine mannigfach umgeändert; der Mcr,gclkalk ist zu Jaspis geworden, und die Trümmer der zer,sprengten geschichteten Gebilde auf der Oberfläche der al,ten Gebirge sind bei dem Uebcrfiießen zu einer Gabbro,Brckzie conglomerirt, auf welcher die Gabbromassen sichweiter verbreiteten.
In noch größerer Menge und ungeheurer Dcrbrei»tung erscheint als Produkt derselben plutonischcn Gewaltenin Verbindung mit dem Wasser der Porphyr, dessenBildung seit der Entstehung der Grauwacke fortdauert,aber jetzt ihren Culminationspunkt erreicht hat. Fast scheintes, als ob die Porphyrerhcbungen so hoch hinaufgegangenseien, daß sie unmittelbar nur mit der Luft in Berührungkamen. Wurde vielleicht nur der Gabbro unter Wassergebildet? — Bald ist der Porphyr schlackig, bald thonig,bald ist sein Feldspat!) in Kaolin umgewandelt, bald ister dicht, Granaten führend, bald klingsteinartig oder halbverglaset, auch wohl in Pechstein umgewandelt. Häufig