373
Aber hat Laplace nicht in seinem 8Mömc «In inonäcgesagt: wüte I>)'j>otI,e8«: soiulee 8ur nu «loplacnnmut con-8i«IdraI>Ie <Ie8 ^o!o8 ü In 8nrkaco 6e In terre, «loit etrere^otee^ — Wäre die Veränderung der Pole in dem hiergemeinten Sinne ein Gegenstand des Calculs, so wäredamit meiner Hypothese das Urtheil gesprochen. Der Cal-cul kann sich aber einzig darauf beschränken, zu untersuchen,ob in den bekannten Verhältnissen der Sonne und derPlaneten Ursachen für eine solche Wechselung zu findenseien; was ein der Erde sich nähernder Komet bewirkenwürde, ist schon nur bedingungsweise durch den Calculzu ermitteln, und Vieles gar nicht. Unter diesen Umstän-den wird eS gestattet sein, ungeachtet der Verehrung, dieeinem großen Namen gebührt, nicht auf das Wort desMeisters zu schwören. Werner, — ein Name der in derGcognosie nicht minder gefeiert ist, als jener in der Ma-thematik, — behauptete auch einst, jede Hypothese, welcheden Basalt als ein vulkanisches Produkt betrachte, müssezurück gewiesen werden, und der arme Voigt hat viel des-wegen leiden müssen, weil er etwas behauptete, wovonjetzt alle Geognosten überzeugt sind. Durch Behauptungendieser Art bringen auch große Männer der menschlichenSchwache ihr Opfer. Ist überhaupt in neueren Zeitendas vortreffliche Instrument der Analyse nicht zuweilengebraucht worden, als wollte man durch ein Fernrohr einConcert hören'? — Laplace zeigt auch, daß die Meere solange im beständigen Gleichgewichte bleiben müssen, so langedie Dichtigkeit des Oceans geringer ist, als die mittlereDichtigkeit der Erde,*) und „daß die früheren Wasserbe-
*) Lsplses Rxi-osit. <ti> Lfrlsme «In moucle, 4 me Lclit.k E, 290-