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Anleitung vielerley Lebensgefahren, welchen die Menschen zu Lande und zu Wasser ausgesetzt sind, vorzubeugen, und sie aus den Unausweichlichen zu retten : zusammengetragen aus zwey gekrönten Preisschriften
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eben Gefchütze. Die Feinde oder die Belagereraber wenden die Lebensgefahr, die ihnen dieBelagerten bereiten, durch Schanzkörbe , Sand-Jacke oder Wolljacke fo viel es geht, von liehab.

Auch die Einwohner in der Stadt befindenlieh bey der Belagerung in der gröbsten Lebens-gefahr, Bomben und Kanonenkugeln könnenfie gar leicht in ihren eignen Gebäuden zertrüm-mern. Die Verwahrungsmittel dagegen helfennicht immer , fie vermindern aber doch dieGefahr um ein beträchtliches.

Diefe Mittel find vorzüglich das Aufneh-men des Gaffenpflafters , um die Wirkung derBomben weniger nachtheilig zu machen , dasBedecken der Häufer mit Milt, das Verfchlie-fsen der Oeffnungen der Gebäude , z. B. derFenfter, durch Wolljacke, Mehljäcke oder Sand »Jacke u. f. w, und das Retiriren unter bomben-Jreye Gewölber .

Beym Laden der Mörjer kommt ein ge-wöhnlicher Vorfchlag auf die Ladung , unddann wird die Bombe fo eingefetzt, dals dieBrandröhre oben auf in der Axe des Mörferslieh befindet. Von der Brandröhre wird zuvorder Ueberzug der Mündung abgenommen. Iltdie Bombe eingefetzt , fo werden diejenigenLudelfäden , welche man beym Schlagen der

Brand-