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ten fo mehr innere Weite gegeben werden kann,Gehörig zufammengefiigt, geleimt, vernagelt,verftopft und verftrichen , fucht man die Wet-terlotten unter der Fahrt einzubringen , denn indem Ziehfcbachte bringt man fie deswegen nichtgern an , weil fie dafelbft leicht befchädigt Wer-den können, es miifste denn hinter dem Ton-nenfache fejn. Soll nun die Wetterlofte dennatürlichen und ungekünftelten Wetterwech-fel befördern, fo mul's fie durch die Kaue oderdurch ein anderes Tagegebäude, mit dem eiaTagefchacht überbaut ift, in die Hohe geführtwerden, damit fie über ein folches Gebäude indie freye Luft hinausgehe. Die obere Mün-dung einer Wetterlotte erhält bisweilen auf je-der Seite eine Oeffnung , damit von Zeit zuZeit nur diejenige, welche dem wehenden Win-de am meifien zu - oder abgewendet ift, offen,die übrigen aber verfetzt und zugehalten wer-den können. Man fetzt aber auch wohl aufdergleichen Mündungen folche Windfänge, dieWetterhüte heifsen , die nur eine Oeffnung ha-ben, und , damit diefe Oeffnung gegen denWindftrich gekehrt werden könne , mit einerrunden Hülfe in die um den Rand derfelbenverfchloffene Mündung der Lotte einpaffen.
Die bisher befchriebenen Wetterzüge wa-ren die ungekünftelten. Der gekünftelte Wet-ter-