fen g), In den neuern Zeiten hat man fiatt desKolbens ein eylinderförmiges unten offenes undoben mit Ventilen verfchloffenes hölzernes Ge-fäfs angegeben , welches in einem etwas wei-tern mit Waller gefüllten und mit den Wetter-röhren verbundenen Gefäfse lieh auf-und niederbewegt. Eben der Mafchinendirektor Bar t eiserbaute auch im Jahr 1717. (vier Jahr früherals Tr i ew a Id in Schweden ) mehrere fogenann-te Feuerwettermafchinen , oder grofse an derMündung der Schächte oder Stollen in Form ei-nes Haufes errichtete Oefen, welchen, indemdas Ofenfeuer die überflehende Luft verdünnte,mittelfi des Drucks der Luft felbfl: die böfenWetter durch Röhren zugeführt wurden. Nach-her find vorzüglich die Ventilatoren des Herrnde r Islc de St. Martin und des Herrn Par rotbekannt geworden h); den weniger künfilichen
Mit-
g) H. Calvor, Befchreibung des Mafehinemoefensauf dem Oberharze. Th: 1 . BraunJ'chweig 1763,Fol. S, 18. — C. T. Belius, Anleitung zu derBergbaukunß, nach ihrer Theorie und Ausübung,Wien 1773. 4. S. 2$6. f.
hj Voigts Magazin für das Neuefie aus der Phy,fk und Natur gefchichte, B. VI. S. g 1./! — G. F,Parrot, vweckmäfsiger Luftreiniger , theoretifchund praktifch befchrieben. Frankf a, M, 1793.8«