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athmete Luft durch Abforbtion der Kohlenfäuremittelft des Kalkwafiers wieder refpirabel zumachen; wieder Andere gaben den Rath, Men-fchen, die fich in mephitifcher Luft aufhaltenmüffen, mit einem Schlauche voll dephlogifti-cirter Luft zum Athmen aus demfelben zu ver-fehen, die ausgeathmete Luft aber wieder zurückin den Luftvorrath gehen zu lallen* Pilatrcdq Rozier und Pylulnage geben einen Re-spirateur antimephitique an, mitteiß deffen einFutteral von Meffingblech, mit Chenille gefüt-tert, an die Nafe befefiigt, und durch ein roef-lingenes Rohr, welches in das Futteral einge-löthet war , vermöge eines Schlauches die rei-ne Luft eingeathmet wurde, mit welcher manden Schlauch inCommunikation fetzte. Die Luftwurde durch die Nafe ein- und durch den Mundausgeathmet. Das Nafenßiick war in der Folgegegen eine an die Lippen genau anfchliefsendeMufchel vertaufcht, und das meffingene Rohrmit zvvej Ventilen verfehen , davon das eineinnerhalb des Rohrs zum Einathmen , das an.dere oberhalb des Rohrs zum Ausathmen diente.Da aber alle diefe Vorfchläge lange nicht denNutzen hatten , den man davon erwartete, zumTheil auch auf falfchen Prinzipien gegründetwaren , und wegen der zu fehr zufammengefetz«ten Apparate die Anwendung fchwer machten,
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