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Anleitung vielerley Lebensgefahren, welchen die Menschen zu Lande und zu Wasser ausgesetzt sind, vorzubeugen, und sie aus den Unausweichlichen zu retten : zusammengetragen aus zwey gekrönten Preisschriften
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132
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nicht limreiclien, ihn atis dem Waffe r zu briii-gen» Eine Fangezange' ift daher in dietem Fallevorzüglicher.

Ungleich "fclnverer noch, als die Rettungin offenem Waller, ift die Rettung im Eife.Denn hier ift nahe bey dem Verunglückten keinfefter Standpunkt für den Retter, der daherbey der Heraushebung des gefunkenen Körpersfelbft in die höchfte Gefahr kommen würde.Anfangs fchlug man Stricke mit hölzernen Ku-geln vor, die man in einiger Entfernung demVerunglückten zuwerfen wollte; allein da führ-te der Wurf der Kugeln felbft die Gefahr derBefchädigung mit fiel], und hatte der Unglück-liche fchon feine Befinnung verloren , fo Wardas Mittel ohnehin fruchtlos. Ein Aw- oderRettungsboot von der Erfindung des ThomasKitzler war daher jener Veranftaltung beyweitem vorzuziehen. Schon im Jahr 1781.find folche Boote zu Hamburg für die Rettungs-anfialt angefchaft, und feit dem auf der Elbe und Allier mit dem gröfsten Nutzen gebrauchtworden. Ein folches Rettungsboot kann am*phibifch auf dem Eife als Schlitten und zugleichim Waffer als Fahrzeug dienen, und auf dieleWeife den Retter ohne alle Gefahr dem Verun-glückten völlig nahe bringen. Es ift von Korb-arbeit geflochten , und gegen das Eindringen

des