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Anleitung vielerley Lebensgefahren, welchen die Menschen zu Lande und zu Wasser ausgesetzt sind, vorzubeugen, und sie aus den Unausweichlichen zu retten : zusammengetragen aus zwey gekrönten Preisschriften
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18
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J8

zwifcheu den Verdecken hinreichenden Rarniizur Unterbringung einer zahlreichen Reifegefell-fchaft, und benöthiget keine Pumpen»

Die Seeleute von Trinity Houfe zuLeith empfehlen zur Sicherheit ein Boot, wei-ther mehr Ballaft als gewöhnlich zur Fahrt-thig ift, führen foll. Auf diefem Ballaft legtman Sacke , die mit Pantoffelholz ängefülltfind, und über den Dolbord hervorragen. DasGanze wird fodann mit Segeltuch und Strickengehörig befeftigt» Man behauptet , dafs mitdiefer Erfindung alle Perfonen , die fich amBord befinden, und auch fogar jene, die fichan diefes Boot anhalten, lieber durch die ftärk-ften Brandungen fahren können. *)

Herr

*) Im Nothfall kann man fich auch folgender Erfin,düng bedienen. Man befeftiget auf feinem' Orte einehinreichende Menge Ballaft z. B. Kohlen in Säckenvon grober Leinwand. Sodann nimmt man einleeres Weinfafs oder Waflerfafs , 'oder andere wohlzufammengefügte Faller, und mit dielen füllt inaädas Boot an. Je höher der obere Fafsboden überden Dolbord des Bootes fteigt, delto Heilererdiefe Vorrichtung. Nachher bedeckt man die-fser und den Ballaft mit einem Segeltuch, um dasGanze in feiner Lage feftzubalten, und bindet esmit ftarken Stricken fo feft als möglich.

Anmerk, d, Ilerausg.