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len , fo müfste er feinem Reitpferde, welchesbeym Schwimmen Nafe und Augen aus demWaffer empor hält, den Zaum ganz nachlalfen ;denn durch Anziehung des Zaumes würde dasThier die Nafe unter das Waffer Hecken mtifsen,und fammt dem unbefonnenen Reiter zu Grundegehen. *)
6. Verdient nicht auch das vom D,Franklin mit einem grofsen papierenen Dra-chen gemachte Experiment, vorzüglich in derRichtung eines günftigen Windes, und bey ei-nem leger Wall, einen Verfuch?
7 . Da Fahrzeuge meiltens an einem legerWall zu Grunde gehen, fo wird die Schwierig-keit der Hülfleiftung durch diefen Umftand nochvermehrt. Wenn aber die Matrofen eine Schnuran ein leeres Fafs oder an eine Ankerboye be-feftigten; fo könnte das Fafs oder die Anker-boye vom günftigen Winde und der Fluth ansGeftade getrieben werden, wo die Schnur durch
eine
*) Nebft diefem Beyfpiele hat man noch viele ande-re , dafs Ferfonen , die in Gefahr waren zu ertrin-ken , mit Pferden, deren Schwänze fie anfafsten,gerettet worden find. Es wäre daher bey vorherge-feheneu Waffergefahren rathfam, immer feftgefatteltePferde zur Rettung in Bereitlchaft zu haben,
Aomerk, d. Herausg.