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Michael Scheffelts Unterricht vom Proportionalzirkel
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» Histon'sche Eilileitung.

denKaysern slîâttdlas und Ferdinand II- Kammeruhrmacher gewesin, und 1633 zuCasse! gestorben, handeln Doppeîmnyr von der ?iurnb. Xlathsm. S. 163 f. VDetò*lev Hiíl. Ashonom. p. 375 scq. Von ihm sihreibct gedachtcr jandgraf an denTysct)0 B'.'âhê E. l- Epiíì. astron. Vraniburgi 1596, Med. £hi. p. 21: qui quasi indagi-11e alter Archimedes isi. illontllclw íti der H ist. des Matliem. T. I p. 471, 555,schreibet dem Hulsius'l'raâatiis trss ad gsodaestain spsâantes zu, die 1603 gedrucktwâren. Diese Iahrzahl deS DruckeS isi falfch; der lateim'sihe Titel ist aus des De-chalcs Xlundo math. T. I p. 17 Edit. poil. wárilich genommen, ohne darauf gesihenzu haben, dast gleich darauf stehet: quos tamsn msshaniLOrum inscripsit, und derZinhalk der crsten drey Trackake angezeigt wird, deren zweyter von einem Artilleriequa-drantcn handelt. «oillsuis verfprach 15 Trac ta te von mathematisihen Instrumentenherauszugeben, es sind aber nur der erste mit der Iahrzahl 1604, der zweyte 1603,der dritteiSog, und der vierte 160; herauSgekommen. In der Zufchrist an denChurf. Maynz. Rath coatis ^eici)ârd Bromfer von Rudcsihniin, an wclchcnjeder Tractat gerichtet isi, diesir dritte vom 20 May 1603, zeiget ^ulsius an, dasier diestn Zirkel Burgt dey ihin auf demReichstage zu Regenspurg zu atler-erst geseden dade. Diesir Zirkel, der mis dem Titel abgebíldet ist, bestehet auszwey Fûsten, die an beyden Enden mit Spl'hen versihcn sind, und einem Knopfe, durchwelchen fie verschoben und mit Schrauben gestellt werden kônnen. Die Linien daraufsind: 1) Partes datas rations recìas diuidendas; 2) fartes datas rations lineascircularis dinidendae; 3) Propoitionss homologorurn planorurn augendo, rni-imendo; 4) Proportiones homologorurn cvrporurn augendo, rninusndv; 5) Dia-meter, Peripheria; 6) Reductio planorurn und 7) Reductio corporum. Sokheoretifch richtig aber, als auch diesir crsie Proportionalzirkel ist, fo unbequem isi seinGebrauch, wegen stcter Verrtìckung deS KnopfcS, und fo leicht ist er wandelbar, wegendem bestândigenAuf- und ZusiHrauben; ob ich gleich weisi, dasi er in diesir urfprûngli-chen Gestalt noch zuweilen fiebhaber stndet. Das Datum der Zuschrift zeiget, dasi diè-ses die erste Schrift siy, in welcher von einem Proportionalzirkel gehandelt swird,dessin Gestalt aber bald in eine beguemere verwandelt, oder, wclches richtiger ist, der-gleichen Werkzeug zu einerley Zeit an versihiedenen Orten von mancherley Gestalt crfun-den werden.

L. Clavius machte ebenfalls 1624 dl'cfes Wel kzeìlg llach cirier bequcmcrell

Eim'lchruug bekailnt.

cuttistrornotri clavii Geometria practica. Romac, apud Aloyfium Zaunet, 1604, in

Ouart.

Catal. Pjiblioth. Piodlei. T. I p. 164 ; «Audsâ)tS Handfchrisi, von welcher in derEinl. zur math. Bûcherk. XI St. Vorber. Anzcige gefchehen.

(*) Eben djesilbe, Moguntiae, 160 0 , in Mediangtiart.

(*) Eben