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I Vom ProporLionalz^rkel uberhaupk.
§. 6. Wic cín Propottionalzickel zu prûfcn scy.
I. Diè Obcrflâchcn beyder Fûtze mussen in eincrley Ebene liegen, das Werkzeug maggeôffnet feu», oder nicht.
Il Wcil man bcyde ^ûse rcchteckicht zu inachen psteget, ob es gleîch nicht nothwendigist/ H- Z'- s» mus miser dieser ‘’oebmgimg der ganz geostnete Proportionalzirkei ein íínccil vor»siellen. Ist sieste y so werden auch
III. bcyde innere Schárfen genau aufeinandcr pastcn, n>enn beyde Frise zusammen ge-druckt werden, chue sich im geringsten von selbst aus einander zu rucken, welcheS auch die Gâ-te des GewindeS anzeiget; und diefe Schárfen werden diejenige Linie vorsteilen, welche jedenWinkel halbiret, dcn zwcy gleichnahmige iíníen einfchliosen.
IV. Wenn man mit einem Handzirkel vom Mittelpnncte ans auf einer gewissen Linieei»e belicbige Weitc ninnnt, und nur den Proportionalzjrkel willkuhrlick) offueti so mus aufjhr und der andem glcichnahmigen íinie die vorigc fange gefunden werden, wenn der Stiftgnt besestiget ist.
V. Eroffnct man das Werkzeug oder beuget bcyde Fûsie aus einander, wobey maxabc r behutsam vcrfahren mus; : so mus; solches weder zu stramm noch zu locker angehen. DieSchrauben an dem §. ; befàiebene» Gewíndc fur die Schcibe I), dienen vorzûglich zumNachhelfen, wie bey Hand- undReipzirkeln gefchiehet, welche verfchraubteKopfo haben. Beyden gewohnlichcn Gewinden pflegt schon der Kmistler zuwcilen mit WachS nachzuhelfcn.
VI. Die TheilungSpunkte muffen mitten in jcder finie so sein, als moglich, abcr dochso fief mit einem rundcn Stahl cingcschlagcn feyn, das die cingefehten Spihen des Handzir-kels nichr leícht auêweirchen konnen, wodurch auch nur das Werkzeug verdorben wûrde. Wieaber die Eintheilung der Lmien zu prnfen sey, wird bey dern Unterricht von jeder gclehretwerden.
<Vo!t>mann bchauptet S. 2, dast ein gnter Proportionalzirkel unter den mathema-tifchen Kinistzeugen ein Mcisiersiûck sey, auS dem man einen rechkschaffenen Mcisterkenne. Vom Gewinde kann man es zugeben. Allein die Eintheilung ist nist)t so garschwcr ;u crhalten, wenn man nur einen guken verfûngten Maasstab Hat, und mir er-forderlicher Gedrild verfáhret. Hicruber verdienet Herrn Prof. Mayers practifcheGéométrie l Th. S. 28Z f. nachgclefcn zu werdeir.
§. 7. Gwste.
West, wîe sich im folgenden crgeben wird, die Abtheilungen aller Linien des Proportio-ìialzirkels auf der Arithmetifchen beruhen, welcher man 200 Theile zli geben pfleger : so kanner l'iberhaupt jede Lange haben, bey welcher sich die Arithmetifche Linie in noch so mcrklicheTheile eintheilem last, von deren jedem sich wenigstenS noch die Hálfte mit dem Augenmaast
angeben