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! Definition der Maasse.
Bezeichnung der Maasseund Resultat der Vergleichungen.
Beobachter. |
Tresca, Silbermann,
als Muttermaass . . .Vergoldetes Messing-Kilo-
C’ 3 = C’ 1 + 0,16 I . ,
1 im leeren
Mousson, Wild.
gramm, als provisorisches
J Raum.
Muttermaass ....
S = C — 10,61 J
Mousson, Wild.
Platinmeter der Archive . .
P (A)
Platinmeter des Conservatoire
mm.
P’ (c) = P -f- 0,00329 bei 1 °,24 C.
Morin , Silbermann,
[ Tresca, Froment.
M (s) = P’ — 0,00525 » 0°,00
= P’ -f 0,08062 » 8°,69
Tresca, Silbermann,
als neues Muttermaass .
= P’ + 0,08766 * 9°,37= P’ + 0,24292 » 25°,06 ,
Mousson, Wild.
Es ist demnach, bezogen auf das Urkilogramm der Archive, das wahreGewicht des
schweizerischen Mutterkilogramms von Platin: 1000,00088 Gramm,und des vergoldeten Messingkilogramms 999,99141 »
oder es ist das schweizerische Mutterkilogramm von Platin um 0,88 Milligrammschwerer, dagegen das vergoldete Messingkilogramm um 8,59 Milligrammeleichter als das Urkilogramm von Platin der Archive in Paris .
Die aufgeführten Resultate für die Längendifferenz des Messingmeters und Platinmetersdes Conservatoire bei 8°,69, 9°,37 und 25°,06 können zunächst dazu benutzt werden, ihrengesuchten Längenunterschied bei 0° zu berechnen. Man hat nämlich allgemein für zweiMaasse, deren Längen bei 0°, respective 1 0 und 1’ 0 , und deren lineare Ausdehnungscoefficientenfür 1° C., respective m und p, sind, w r enn man ihre Längendifferenz bei 0° mit a, bei t°,mit b, und bei t° 2 mit b 2 bezeichnet, die drei Gleichungen:
lo = 1 0 + a,
1 0 (1 + m t,) = 1’ 0 (1 -f--p t,) + b,,
1« (1 + m t 2 ) = 1’ 0 (1 -f p tj) -f b 2 .